Der Privatsender Servus TV, im Besitz von Red-Bull-Erfinder Dietrisch Mateschitz, will stärker ins Rampenlicht: als Sender, der gutes Fernsehen anbietet. Wie die "Süddeutsche Zeitung" vom Montag schreibt, lanciert Servus TV Mitte Oktober ein neues Programm, das eine Vielzahl an Serien der BBC, aus Belgien und Dänemark anbietet und auch Spielfilme. Auch der Anteil an Eigenproduktionen soll vergrössert werden: "TM Wissen" heisst etwa ein Wissensmagazin, bei welchem "drei junge Moderatoren live vor Publikum" neue Erkenntnisse vermitteln sollen. Auch weitere Talkformate sollen an den Start gehen, nachdem bereits Thomas Ohrners "Servus am Morgen" in diese Sparte gehört. Gesamthaft seien im aktuellen Jahr rund 70 Formate eingeführt worden.
Dem Sender aus Salzburg geht es laut SZ um den Sprung aus der Nischenexistenz auf die "Favoritenliste auf der Fernbedienung". Das Image von Servus TV ist weitgehend von der Energy-Drink-Marke Red Bull geprägt und die finanziellen Mittel kommen hauptsächlich von Mateschitz. Der Sender möchte keineswegs eine "Eintagsfliege" sein. Vielmehr geht es den österreichischen Fernsehmachern um Qualität und Professionalität. (lf)
Bild: Servus TV

