Die fünf Schweizer Verwertungsgesellschaften ProLitteris, SSA, Suisa, SuissImage und Swissperform arbeiten kostenbewusst. Das ergab eine Studie. Eine verschärfte Aufsicht, wie sie der Bundesrat im Entwurf zur Revision des Urheberrechts vorsieht, werde nicht benötigt, heisst es.
In Auftrag gegeben hatte die Untersuchung das Institut für Geistiges Eigentum (IGE) auf Empfehlung der Eidgenössischen Finanzkontrolle EFK. Der Bericht zeigt: Die fünf Schweizer Verwertungsgesellschaften arbeiten wirtschaftlich. "Ihre Löhne und ihre Verwaltungskosten sind tiefer oder vergleichbar mit jenen der öffentlichen Verwaltung und nicht-gewinnorientierter Organisationen (NPOs)", heisst es in einer Medienmitteilung von Swisscopyright, der Dachorganisation der Verwertungsgesellschaften.
Die Analyse bestätige damit das Fazit der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12) und zeige den Korrekturbedarf am bundesrätlichen Entwurf zur Revision des Urheberrechtsgesetzes URG: "Eine verschärfte Aufsicht und Kontrolle der Verwertungsgesellschaften ist ungerechtfertigt und deshalb nicht angebracht".
Die schweizerischen Urheberrechtsgesellschaften ProLitteris, SSA, Suisa und SuissImage sowie die Gesellschaft für die Leistungsschutzrechte Swissperform vertreten die Rechte an künstlerischen Werken und Leistungen. Sie erteilen die Erlaubnis für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke und Leistungen und ziehen dafür Lizenzbeträge ein, die sie an die Rechteinhaber verteilen. (sda)
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