05.08.2002

Neue Zürcher Radiofrequenz

Radio 105 spürt "medienpolitischen Rückenwind"

Stellungnahmen von SVP und FDP begrüsst.

Von "medienpolitischem Rückenwind für die Privatradioszene" spricht Radio 105-Geschäftsführer Giuseppe Scaglione in einem Statement zur Tatsache, dass die SVP eine grundsätzliche Neubesinnung der Frequenzpolitik im UKW-Bereich fordert ("persoenlich.com" berichtete). Die Partei greife damit rechtzeitig im Hinblick auf die Diskussion des RTVG ein längst heisses Eisen auf. Ebenfalls honoriert Scaglione, dass die FDP das Vorhaben zur Freigabe einer UKW-Frequenz für ein privates Jugendradio in Zürich unterstützt.

Radio 105 sei erfreut, dass endlich eine neue Dynamik zur Liberalisierung im Radiobereich in die Wege geleitet werde, wie es weiter heisst. Es sei tatsächlich nicht einzusehen, weshalb die SRG Programme anbiete, die Private genausogut oder besser erbringen könnten, und dass sie rund 80 Prozent aller UKW-Frequenzen der Schweiz belege. "Die SRG darf nicht unverschont bleiben, bloss weil sie dank ihrem halbstaatlichen Monopol eine zentrale Wahl-Plattform für Politiker darstellt", so Scaglione.


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