23.02.2026

CH Media

Radio 32 zieht von Solothurn nach Aarau um

Ende 2026 verlegt das Lokalradio sein Studio. Programm, Eigenständigkeit und regionale Ausrichtung des Senders sollen unverändert bleiben. Als Grund für den Umzug nennt CH Media die veraltete Studiotechnik in Solothurn.
CH Media: Radio 32 zieht von Solothurn nach Aarau um
Das Studio von Radio 32. Heute noch in Solothurn, ab 2027 in Aarau. (Bild: zVg/CH Media)

Die Modernisierung der Infrastruktur sei der Hauptgrund für den Umzug, hiess es am Montag in einer Medienmitteilung. Die Studiotechnik in Solothurn habe das Ende ihrer Lebensdauer erreicht.

Durch den Wechsel nach Aarau könne das Team eine bestehende moderne Infrastruktur nutzen. In Aarau werden bereits Radio Argovia und der Regionalsender Tele M1 produziert, die beide zu CH Media gehören.

Der Entscheid für den Wechsel des Studios nach Aarau sei Teil einer langfristigen Planung. Am bisherigen Studiostandort südlich des Bahnhofs in Solothurn sei eine Arealentwicklung vorgesehen. Ein Auszug wäre gemäss CH Media in den nächsten Jahren ohnehin nötig geworden.

Radio 32 soll Radio 32 bleiben

Die regionale Identität von Radio 32 bleibe gewahrt, hält das Medienunternehmen weiter fest. Der Standortwechsel habe keinen Einfluss auf die Ausrichtung des Radios, wird Programmleiter Dominik Sitter in der Medienmitteilung zitiert.

Es flössen weiterhin regionale Themen, Veranstaltungen und Stimmen aus dem Mittelland in die Berichterstattung ein. Die vertrauten Moderatorinnen und Moderatoren sowie das bestehende Musikprofil blieben unverändert. Auch die Arbeitsplätze blieben bestehen. CH Media übernahm im Jahr 2020 die Mehrheit der Radio 32 AG. (sda/nil)


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KOMMENTARE

Stefan Lüscher
24.02.2026 08:00 Uhr
"Die regionale Identität von Radio 32 bleibe gewahrt.." Genau! Regionale Identitäten können nur gewhrt bleiben wenn auch aus der Region produziert wird. Um eine Strassenumfrage durchzuführen müsste zum Beispiel nach Solothurn oder Olten gereist werden.... da bleibt man doch eher gleich in Aarau. Das nennt man dann wahrscheinlich regionale Vielfalt.... (ob nun Argovia, 32 oder 24, die "Regionalsender" tönen sowiso schon fast alle gleich, dann kann man direkt fusionieren) Im Hinblick auf die Abstimmungen vom 8. März hoffe ich dass die Schweizer Bevölkerung bei der Halbierungsinitiative die richtige Entscheidung trifft. Denn private Firmen scheinen auf den regionalen Bezug keinen grossen Wert zu legen.
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