Die Basler Mediengruppe strukturiert sich per 1. Juni 2002 um. Nach diversen Verkäufen -- darunter die Druckerei Winterthur, die Jean Frey AG oder eine Beteiligung an Radio Basilisk -- hat das Basler Familienunternehmen seine internen Strukturen den veränderten Besitzverhältnissen angepasst. Neben vier Stabsstellen bestehen neu drei Unternehmensbereiche -- "Unternehmen", denn fortan bezeichnet man sich in Basel nicht mehr als Konzern. Der Name Basler Mediengruppe bleibt hingegen erhalten.
Der erste Strang in der neuen Struktur heisst Medien und umfasst neben den Printverlagen (BaZ, Baslerstab, Rittmann etc.) auch die Audiovisuellen Medien. Zu diesen gehören etwa Basilea Film, die Beteiligung an Presse-TV sowie allfällige Radioprojekte. Den zweiten Unternehmensbereich bildet die Produktion unter der Leitung von Daniel Merkel. Hierzu gehört auch die von Matthias Frühsorge geführte Syncmedia, die intern als sehr erfolgreich bezeichnet wird. Beim dritten Zweig handelt es sich um die Services wie Informatik und Verwaltung.
VR-Präsident bleibt Matthias Hagemann, und die Unternehmensführung obliegt weiterhin CEO Beat Meier. Die vier weiteren Mitglieder der Unternehmensleitung sind: CFO Peter Wyss, Hanspeter Platz (Chefredaktor Basler Zeitung), Daniel Sommer (Verlagsleiter BaZ) sowie neu Daniel Merkel.
Entlassungen soll es aus dieser Neuorganisation keine geben. Der jetzt in den Bereich Medien überführte Bereich Neue Medien war nach dem Abgang von dessen Direktorin Myriam Mathys von Jean-Frey-CEO Peter Urs Naef übernommen worden. Seit dem Verkauf des Zürcher Verlagshaus und dem damit verbundenen Ausscheiden von Naef war die Position vakant.

