05.01.2022

Medienpaket

Republik delegiert die Parolenfassung

Die Herausgeberin Project R ruft die Leserinnen und Leser dazu auf, ihre Haltung zum Mediengesetz abzugeben.

Project R, Herausgeberin des Onlinemagazins Republik, hat noch keine Parole zum Mediengesetz gefasst. Über das Referendum wird am 13. Februar abgestimmt (persoenlich.com berichtete). «Es gibt für ein Ja wie für ein Nein gute Gründe, aber für beides keine hervorragenden», heisst es in einem Newsletter vom Mittwoch. So sei auch die Republik-Redaktion gespalten.

Nun wird die Parolenfassung an die Leserinnen und Leser delegiert – «also an Sie und Ihre Kollegen und Kolleginnen aus der Verlagsetage», wie es Project R umschreibt. Es brauche nun «einen klassischen Chefentscheid». Bis Sonntag sollen die Abonnentinnen und Abonnenten eine Online-Befragung ausfüllen.

Das Fassen der Abstimmungsparole sei zudem ein Probelauf für den Fall, dass das Mediengesetz angenommen werde. «Dann nämlich wird die bisher wichtigste Abstimmung in der Verlagsetage der Republik stattfinden. Mit der Frage: Soll unser Unternehmen die Subventionen annehmen – oder nicht?», heisst es im Newsletter weiter. Es gehe dann «wahrscheinlich um ein paar Millionen Franken». (cbe)



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Kommentare

  • Ueli Custer, 06.01.2022 09:33 Uhr
    Der aktuelle Zwischenstand deutet auf ein klares JA hin. Am 6.1.22 um 9.30 Uhr 134 JA zu 20 NEIN.
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