28.11.2021

Blue

Roger Schawinski kehrt ins Fernsehen zurück

Der Radio- und Fernsehpionier gibt sein Comeback am Bildschirm: Roger Schawinski erhält eine eigene Sendung bei «Blue Zoom», wie die NZZaS berichtet. Ende Januar 2022 wird das halbstündige Format beim Free-TV-Sender erstmals ausgestrahlt.
Blue: Roger Schawinski kehrt ins Fernsehen zurück
Will in seiner neuen Sendung bei «Blue Zoom» auf seinen bisherigen konfrontativen Interviewstil setzen: Roger Schawinski. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Knapp zwei Jahre nach dem Rauswurf beim Schweizer Fernsehen SRF erhält Roger Schawinski beim Swisscom-Sender «Blue Zoom» eine eigene Sendung, wie die NZZ am Sonntag schreibt. Der Radio- und Fernsehpionier setze in seinem neuen halbstündigen Format auf seinen bisherigen konfrontativen Interviewstil: «Ich bin als Interviewer eben kein Eunuch», lässt sich Schawinski im Bericht zitieren.

Die Talksendung des 76-Jährigen wird wie damals bei SRF «Schawinski» heissen. «Unser Slogan lautet: «Schawinski – das Original ist zurück», sagt er in einem persoenlich.com-Interview. Gegenüber der NZZaS betont Schawinski, dass er bewusst eine kritische Haltung zu seinen Gästen einnehme, damit die Zuschauer Stellung beziehen müssten: «Ich will hinter die Fassade der Leute schauen». Und er werde Gäste einladen, «die gerade zu reden geben».

Bei Blue ist die Freude über die Verpflichtung des Medienpioniers gross: «Roger ist ein Original, wie wir es in der Schweiz nur selten kennen. Er ist der renommierteste Schweizer Talkmaster und ein fundierter Journalist, der mit viel Persönlichkeit überzeugt und nach wie vor eine grosse Strahlkraft besitzt», wird Claudia Lässer, Chief Product Officer Blue Sport & News, in einer Mitteilung zitiert.

Die erste von vorerst zehn Sendungen wird Ende Januar 2022 ausgestrahlt. Funktioniert das Konzept, wollen die Macher von «Blue Zoom» gemäss NZZaS im Herbst 2022 eine zweite Staffel drehen. (pd/tim)

 



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Kommentare

  • Urs Pauli, 29.11.2021 14:15 Uhr
    Harald Schmidt ist von SAT1 und ARD ganz zu Schluss zu SKY gegangen. Dort hat ihn niemand mehr geschaut/schauen können, bis er schliesslich sang- und klanglos eingestellt wurde. So wird es auch Schawinski gehen. Wer hat schon "Blue" - wer hat schon noch die teure Swisscom. Die Jungen eh nicht, die wechseln zu günstigem, und auch Familien müssen langsam rechnen. Schawinski talkt also ins Leere. Auch nicht schlimm, er hat schon viel Gegenüber verletzt, niedergemacht und kleingeredet.
  • Marianne Sieber, 29.11.2021 08:08 Uhr
    Die aufgesetzt-herablassende Art, mit der Schawinski seinem gegenüber jeweils über den Mund fährt, ist nicht kritisch, wie er sagt, ist kein Blick hinter die Fassade, sondern reine Inszenierung seiner verblassenden Wichtigkeit. Ich hab's gesehen und brauch es nicht. Warum engagiert man nicht mal eine junge Frau, die ihr Gegenüber ausreden lässt und sich wirklich interessiert?
  • Erich Heini, 28.11.2021 17:50 Uhr
    Auch Claudia Lässer verwechselt die Deutschschweiz mit der Schweiz. Das grassiert im Zürcher Medienkuchen.
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