Die neue Eigenproduktion "Jung, wild & sexy" vom Schweizer Privatsender 3+ sorgt für rote Köpfe. Wie Senderchef Dominik Kaiser gegenüber blick.ch sagt, beschweren sich Zuschauer mit teilweise aggressiven Mails mit "wüsten Beschimpfungen". Auch Roger Schawinski ist gegenüber der Sendung skeptisch: "Das geht ganz klar in die RTL2-Schmuddelecke", so der Medienpionier. 3+ habe wenig Geld für eigene Sendungen. Da müsse man mit jedem Format möglichst viel Aufmerksamkeit erreichen. Und das schafft das neue Format: 360'000 Zuschauer verfolgten die erste Folge.
Als problematisch bezeichnet Schawinski zudem die "Mischform" von "Jung, wild & sexy". "Solche Sendungen sind oft teilweise inszeniert, zeigen damit keine echte Realistät." Der Zuschauer könne nicht mehr unterscheiden und werde getäuscht. Gemäss Kaiser gibt es jedoch kein Drehbuch. "Wir begleiten die Jugendlichen mit der Kamera und filmen, was passiert". Auf extreme Jugendliche habe man bewusst verzichtet.

