Am auffälligsten ist die Titelseite von Blick. Der Name «Blick» und der Titel «Das Inferno von Crans-Montana» erscheinen in Weiss auf einer ansonsten praktisch ganz schwarzen Front. Es folgen drei Doppelseiten, die verschiedene Aspekte der Neujahrstragödie mit rund 40 Toten und 119 Verletzten beleuchten. Die Boulevardzeitung zeigt unter anderem Bilder von Vermissten, die über Instagram gesucht werden.
Auch der Walliser Bote setzt auf eine Titelseite in Schwarz und Weiss. Eine schlichte schwarze Erinnerungsschleife thront auf weissem Hintergrund. Darunter stehen die Worte «Crans-Montana» und das Datum «01.01.2026».
Der Walliser Bote gehört dem «Schweiz am Wochenende»-Verbund. Die Ausgaben aus den anderen Regionen zeigen ein Bild von vielen Trauernden vor einem Parterre von Blumen und Kerzen. In einem schwarzen Balken daneben lautet die Schlagzeile: «Ein Land in Trauer». Das Dossier beträgt vier Seiten. Ein Artikel deckt auf, dass die Bar, in der sich die Katastrophe ereignete, bekannt dafür war, auch Minderjährige ohne Ausweiskontrolle einzulassen. Ein weiterer blickt auf andere schwere Unglücke zurück, die die Schweiz in den vergangenen 35 Jahren erlebt hat.
Die NZZ titelt «Verheerendes Feuer in Walliser Bar wirft Schuldfrage auf». Dazu ziert ein Bild trauernder Passanten die Titelseite. Das Dossier «Brandkatastrophe in Crans-Montana» umfasst fünf Seiten. Eine Grafik zeigt, wie ein sogenannter Flashover-Brand entsteht. Ein Artikel geht auf die Brandverletzungen bei solchen Katastrophen ein.
«Ein nationaler Trauerfall» heisst es auf der Frontseite der Tamedia-Titel. Das Medienhaus setzt auf das Foto einer Flagge auf halbmast am Bundeshaus. Fünf Seiten sind der Brandkatastrophe gewidmet, darunter ein Interview mit dem Tourismusdirektor von Crans-Montana. Dieser erklärt, warum der touristische Betrieb weiterläuft.

