03.04.2007

Umfrage

Schweizer vertrauen Journalisten nicht

Nur Fussballspieler, Autoverkäufer und Politiker schneiden schlechter ab.

Nicht einmal jede vierte Schweizer (23 Prozent) bezeichnet sein Vertrauen in die Medienschaffenden als "ziemlich hoch" bis "sehr hoch", wie aus der Konsumentenstudie "Reader’s Digest European Trusted Brands 2007" hervorgeht, bei der 1'100 Personen aus der Schweiz befragt wurden. Schlecht schneiden die Journalisten hierzulande auch im Vergleich mit dem Ausland ab: Im gesamteuropäischen Schnitt betrug dieser Wert 29 Prozent. Noch weniger Ansehen geniessen hierzulande nur Fussballspieler (19 Prozent), Autoverkäufer (17 Prozent) und Politiker (14 Prozent).

Am besten schnitten in der Schweiz die Feuerwehr und die Krankenschwestern ab. Jeweils 94 Prozent schätzen deren Arbeit hoch ein und bewerten die Vertrauensbasis als mindestens "ziemlich hoch". Sehr gut steht es auch um das Vertrauen der Schweizer in weitere medizinische Berufe und deren Vertreter. 90 Prozent der Schweizer bezeichnen ihr Vertrauen gegenüber Apothekern (Platz 3) als "ziemlich hoch" bis "sehr hoch", gefolgt von den Ärzten (89 Prozent). Einzig die Piloten vermochten mit ebenfalls 89 Prozent noch mit der medizinischen Phalanx mitzuhalten.


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