Der langjährige Ringier-Journalist Frank A. Meyer macht immer wieder von sich reden. Im Gespräch mit Dominik Dillier in der Sendung "Focus" von Radio SRF 3 sagte Meyer am Montagabend, dass 80 Prozent von dem, was über ihn geschrieben wird, nicht der Wahrheit entspreche. Er sei weder intrigant noch bestimme er im Hause Ringier zu viel. "Ich habe eine Stimme, ich Rede mit und ich engagiere mich konsequent für den Journalismus", sagt der bald 70-jährige Bieler über seine Position beim grossen Schweizer Medienhaus. Weiter meint der Wahl-Berliner, der sich gerne auch als Intelektueller bezeichnet, dass das, was über ihn gelabert werde, ihm "oft auch einfach zu blöd sei."
Zur Abwahl von Andrea Bleicher als "Blick"-Chefredaktorin äussert sich Meyer wie folgt: "Sie hat den 'Blick' interimistisch gemacht und wurde danach nicht zur Chefredaktorin gewählt. Von Absetzung kann hier nicht die Rede sein." Was er von dem gewählten René Lüchinger hält, warum er Peer Steinbrück oder Peter Sloterdijk bereits bekocht hat, wie seine Haltung zur 1:12-Initiative aussieht und warum er sich als Einzelgänger sieht, ist hier zu hören. (lf)
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