Die ehemalige Bundesrätin Simonetta Sommaruga verstärkt ab sofort die Jury des Medienpreises für Qualitätsjournalismus. Die Alt-Bundespräsidentin und frühere Medienministerin bringt ihre Expertise aus ihrer Zeit als Uvek-Vorsteherin ein. Sommaruga, die heute als Präsidentin der Stiftung Equal-Salary und als Dozentin an der Universität Bern tätig ist, ist der prominenteste von insgesamt vier Neuzugängen in der Jury.
Ebenfalls neu dabei sind Martina Fehr, Direktorin des Medienausbildungszentrums MAZ und Präsidentin des Schweizer Presserats, Fabienne Kinzelmann vom Verein Qualität im Journalismus sowie Jean François Tanda, Geschäftsführer des JournaFonds.
«Die neuen Jurymitglieder bringen ganz unterschiedliche Perspektiven mit. Und dass wir mit Simonetta Sommaruga eine ehemalige Medienministerin gewinnen konnten, wird die Diskussionen in der Jury über Qualitätsjournalismus zusätzlich bereichern», so Jurypräsident Franz Fischlin gegenüber persoenlich.com.
Der 2002 als Finanzjournalismus-Preis gestartete und 2020 thematisch geöffnete Medienpreis wird dieses Jahr zum 24. Mal vergeben. Bewerbungen können zwischen dem 1. Mai und dem 30. Juni 2025 eingereicht werden, die Preisverleihung findet im Oktober statt. Die Jury setzt sich laut einer Mitteilung vom Mittwoch bewusst nicht nur aus Medienschaffenden zusammen, sondern schliesst auch «normale» Medienkonsumenten mit Fachwissen ein.
Zu den weiteren Jurymitgliedern gehören Norbert Bernhard als Gründer und Stifter des Medienpreises, Vasco Cecchini (Chief Communications Officer PSP Swiss Property), der emeritierte Titularprofessor Hans Rainer Künzle von der Universität Zürich, Luisa Lange (Sustainability Management Ethius Invest), Jan Vonder Mühll (Head Corporate Communications Bank Julius Bär) sowie Thomas A. Zenner als geschäftsführender Gesellschafter des Family Office 360grad. Den Juryvorsitz hat weiterhin Franz Fischlin inne, ehemaliger SRF-«Tagesschau»-Moderator und selbstständiger Journalist und Medienunternehmer. (pd/cbe)

