24.10.2019

NZZ am Sonntag

So sieht das neue Magazin aus

Das «NZZ am Sonntag Magazin» erscheint am Wochenende zum ersten Mal. «Es gibt einige neue Rubriken zu entdecken», so Nicole Althaus, Chefredaktorin Magazine.
NZZ am Sonntag: So sieht das neue Magazin aus
Ein erster Einblick in das neue «NZZ am Sonntag Magazin». (Bilder: zVg.)

Am Sonntag erscheint zum ersten Mal das neue Wochenmagazin der «NZZ am Sonntag» – dieses sei optisch opulenter, inhaltlich emotionaler, jünger und persönlicher als die Zeitung. Das «NZZ am Sonntag Magazin» tritt an die Stelle des bisherigen Tabloids «Gesellschaft» und des Magazins «Stil» (persoenlich.com berichtete). Das Magazin biete der Leserschaft der «NZZ am Sonntag» wöchentlich «sorgfältig recherchierte und packend geschriebene Reportagen, Interviews, Portraits, Essays und Kolumnen aus den Bereichen Gesellschaft und Lifestyle» – und dies «im handlichen und praktischen» Magazin-Format, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

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«Mit dem Magazin wollen wir unseren bestehenden Abonnentinnen und Abonnenten einen echten Mehrwert bieten und gleichzeitig neue und jüngere Leserinnen und Leser ansprechen», wird Luzi Bernet, Chefredaktor der «NZZ am Sonntag», in der Mitteilung zitiert. «Das Magazin ist bewusst als Print-Produkt konzipiert, weil wir überzeugt sind, dass es für hochwertig gestaltete und sorgfältig recherchierte Inhalte nach wie vor – und mehr denn je – eine Nachfrage gibt.» Mit der «hochwertigen Haptik und Ästhetik» unterscheide sich das 48-seitige Magazin «vom blinkenden Einerlei des digitalen Alltags».

«Stolz auf das Team»

Nicole Althaus, seit 2014 Mitglied der Chefredaktion der «NZZ am Sonntag» und Chefredaktorin Magazine, ist stolz auf das jüngste Baby. «Ich bin überzeugt, dass das neue ‹NZZ am Sonntag Magazin› unserer Leserschaft einen echten Mehrwert bietet und die Zeitung im Markt stärkt», sagt sie zu persoenlich.com. «Stolz bin ich vorab auf mein Team, das mit viel Lust und Engagement und mit noch mehr Einsatz für einen Magazin-Mix sorgt, der leichte und ernste Themen, der Gesellschafts- und Lifestyleansätze miteinander verbindet.» Das sei sozusagen das Alleinstellungsmerkmal des «NZZ am Sonntag Magazin» im Schweizer Markt.

Neue Kolumnisten wird es im Magazin vorderhand nicht geben. «Wir setzen auf die Stimmen, die man aus der ‹NZZ am Sonntag› bereits kennt, auf Christoph Zürcher oder Henriette Kuhrt, die sehr breit und gern gelesen werden», so Althaus auf Anfrage. «Neue Rubriken hingegen gibt es einige zu entdecken. Und: Wir planen regelmässig Essays ein, in denen wir jungen Autorinnen und Autoren eine Stimme geben.»

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Beliebte Rubriken aus dem Gesellschaftsbund und dem «Stil»-Magazin wie «Hat das Stil», «Kanon der Populärkultur» und «Rezepte von Christina Hubbeling» finden sich auch im «NZZ am Sonntag Magazin» wieder, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Neue Inhalte und Kolumnen mit originellen Konzepten würden als neue Fixpunkte beim sonntäglichen Lesevergnügen dienen. «Mit dem Magazin betreten wir publizistisches Neuland. Gesellschafts- und Lifestylethemen werden hier nicht gesondert gedacht, sondern auf unangestrengte Weise verbunden. So wie das im Alltag eines jeden Menschen geschieht», so Althaus. Das Resultat sei ein Produkt, das sich durch journalistische Nähe, Erlebbarkeit, Authentizität und den persönlichen Blickwinkel auszeichne. (pd/cbe)



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