21.09.2022

Ringier

So wird das Pressehaus künftig aussehen

Offener, moderner und kunstvoller: Der Hauptsitz an der Dufourstrasse in Zürich soll umgestaltet werden. Ein Video zeigt erste Eindrücke vom geplanten Umbau, der 2023 starten soll.
Ringier: So wird das Pressehaus künftig aussehen
Ringier plant eine Neugestaltung des Headquarters in Zürich. (Bild: Ringier)

Seit mehr als 40 Jahren ist das Pressehaus an der Dufourstrasse 23 in Zürich der Hauptsitz des in 19 Ländern tätigen Media- und Technologieunternehmens Ringier. Am 11. April 1978 wurde das braun-metallicfarbene Gebäude vom damaligen Bundesrat Kurt Furgler eröffnet. 2015 erfolgte anlässlich des Einzugs der Energy-Gruppe Schweiz der letzte grössere Umbau im Empfangsbereich sowie auf der ersten Etage. 2019/2020 wurde schliesslich Blick TV in den Newsroom integriert. Heute umfasst das Platzangebot im Pressehaus laut einer Mitteilung 500 Einzelarbeits- sowie rund 300 Konferenz- und Meetingplätze.

Seit der Einführung des hybriden Arbeitsmodells im Mai 2022 bei Ringier hätten sich die Anforderungen an die technische Ausstattung sowie an die optimale Ausnutzung der vorhandenen Grundfläche grundlegend verändert. Geschäftsleitung, Verwaltungsrat und die Eigentümerfamilie tragen diesem Umstand Rechnung, wie es weiter heisst. Ab 2023 stehe eine Modernisierung im Innenleben des sechsstöckigen Pressehauses an, teilte Ringier am Mittwoch mit.

In Zusammenarbeit mit dem Hamburger Architektur- und Interior-Design-Büro Stephen Williams Associates, das unter anderen die Offices von Facebook und Twitter in Berlin, von Boston Consulting in Hamburg sowie von Accenture in Hamburg, Essen und Genf gestaltet hat, wird derzeit an Szenarien und Plänen für die Dufourstrasse 23 gearbeitet, damit zukünftig ausreichend Platz für inspirierende Begegnungen, Kreativität, Zusammenarbeit, Kunst und Kulinarik besteht. Auf der Wunschliste von Unternehmensleitung und Mitarbeitenden stehen ein Auditorium sowie ausreichend Platz für Innovation und Learning Labs, genügend Ausstellungsfläche für Kunstexponate sowie ein einladender Bereich für die Bewirtung von Mitarbeitenden und Gästen.

Zeitgenössische Kunst ist und bleibt ein zentraler Bestandteil der Ringier-DNA, heisst es in der Mitteilung. Über 200 Kunstwerke würden die Mitarbeitenden in ihrem Alltag begleiten. Kunst sei bei Ringier keine Dekoration und mehr als nur die Leidenschaft des Verlegers Michael Ringier: «In ein Museum gehe ich mit der Absicht, Kunst anzuschauen und setze mich somit ganz bewusst einer Situation aus. In einer Unternehmung ist dies anders, da drängt sich die Kunst hoffentlich unauffällig in den Alltag der Menschen. Das hat eine ganz andere Wirkung. Sie ist einfach da. Sie hängt einfach an der Wand und sie beeinflusst auf eine sehr diskrete Art und Weise unsere Wahrnehmung. Kunst stellt Fragen, der Journalismus stellt Fragen, und nur so haben wir die Chance, zu neuen Antworten zu kommen.»

«Das neue Pressehaus wird offener, moderner, lustvoller und kunstvoller», sagt CEO Marc Walder über die baulichen Veränderungen. «Ringier hat sich in den vergangenen 15 Jahren von einem traditionellen Verlagshaus in ein internationales, modernes Media- und Technologieunternehmen transformiert. Das neue Pressehaus wird dies reflektieren. Wir bieten unseren Mitarbeitenden ein Arbeitsumfeld, das Modernität, Innovation, Agilität und Kollaboration unter einem Dach vereint.»

Der Umbauzeitplan geht von einem Umsetzungszeitfenster von circa drei Jahren aus. Baubeginn wird nach Erteilung sämtlicher Bewilligungen 2023 sein. (pd/cbe)



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