Kurz vor der Abstimmung vom 8. März über die SRG-Initiative hat die SP ihr Kampagnenbudget massiv aufgestockt. Wie der Tages-Anzeiger berichtet, hatte die Partei bei der Eidgenössischen Finanzkontrolle ursprünglich rund 820'000 Franken angegeben – nun wurde eine Nachmeldung eingereicht, die das Budget auf fast 1,6 Millionen Franken verdoppelt.
Auslöser für die Korrektur war laut SP ein aussergewöhnlicher Zuspruch an Kleinspenden: Über 16'000 Personen hätten sich finanziell beteiligt, die Beträge reichten von 1 bis 5087 Franken. Das sei eine Rekordzahl für die Partei.
Die SP ist nicht allein: Ein überparteiliches Hauptkomitee, ein Sportkomitee, die Operation Libero sowie die SRG-Trägerschaft selbst kämpfen ebenfalls gegen die Initiative. Insgesamt steht der Gegnerschaft laut Tages-Anzeiger deutlich mehr als 4,5 Millionen Franken zur Verfügung.
Auf Seiten der Befürworter – SVP-Kreise, Gewerbeverband und EDU – sind bisher knapp zwei Millionen Franken deklariert, weitere Nachmeldungen bleiben möglich. (cbe)

