12.03.2020

Coronavirus

SRG stellt auf obligatorisches Homeoffice um

Ab Montag bis vorerst Anfang April muss von zu Hause aus arbeiten, wer dies aus betrieblicher Sicht tun kann. Bis zu 2500 Mitarbeitende sind betroffen. Dies geschehe zum Schutz der Mitarbeitenden und des Leistungsauftrages.
Coronavirus: SRG stellt auf obligatorisches Homeoffice um
Kann keinen Homeoffice machen: ein Kameramann der SRG. (Bild: Keystone/Anthony Anex)

Die Schweizerische Radio und Fernsehgesellschaft hat zum Schutz vor dem Coronavirus für einen Teil ihrer Mitarbeiter die Arbeit von zu Hause aus angeordnet. Das Homeoffice gelte für rund 30 Prozent der Belegschaft, sagte ein SRG-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Somit müssen bis zu 2500 der insgesamt rund 7000 Mitarbeitenden ab nächster Woche im Homeoffice arbeiten. Betroffen seien unter anderem sowohl Redaktoren wie auch Mitarbeiter der Administration.

Die Anordnung der SRG-Geschäftsleitung vom Donnerstag gilt vorerst bis am 5. April, wie die SRG am Abend mitteilte. Der Schritt erfolge zum Schutz der Mitarbeitenden und des Leistungsauftrages. Für die SRG habe der gesundheitliche Schutz der Mitarbeitenden und die Aufrechterhaltung des Leistungsauftrags höchste Priorität, heisst es in der Mitteilung. Die Konzession sehe vor, dass die SRG in Krisenzeiten einen Versorgungsauftrag inne habe, diesen sicherstellen müsse und deshalb die dafür notwendigen organisatorischen und technischen Massnahmen getroffen werden müssten.

Mit dem obligatorischen Homeoffice für denjenigen Teil der Mitarbeitenden, die nicht zwingend vor Ort anwesend sein müssten, würden alle anderen Mitarbeiter besser geschützt, die für die Erfüllung des Leistungsauftrags an einem SRG-Standort arbeiten müssten. (sda/cbe)


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