14.11.2006

toxic.fm

St. Galler Radiosender feiert 5. Geburtstag

Vom Bundesrat-Jet zum etablierten Radio.

Der St. Galler Radiosender toxic.fm feiert seinen fünften Geburtstag. Das Radio wurde von einer Gruppe von HSG-Studierenden am 3. Dezember 2001 mit wenigen Mitteln gestartet. Mittlerweile hat das St. Galler Radio über siebzig Radiomacher ausgebildet und sich längst etabliert. toxic.fm erreicht nach eigenen Angaben täglich durchschnittlich 30'000 Hörer.

Moritz Leuenberger in den Bundesrat-Jet gefolgt

Nachdem HSG-Studierende unter dem Namen HerzSchlaG zwei Mal nur für eine beschränkte Zeit Radio machen konnten, wollten die Macher unbedingt eine Dauerkonzession. Um diese zu erlangen, ist der erste Geschäftsführer von toxic.fm und damalige HSG-Student Michael Rohmeder Moritz Leuenberger buchstäblich in den Bundesrat-Jet gefolgt.

Das Gesuch für eine Dauerkonzession lag auf dem Tisch von Moritz Leuenberger, als Michael Rohmeder per Zufall am Flughafen in Lugano den Bundesrat-Jet entdeckte. Rohmeder zögerte nicht lange und steuerte beim Boarding anstatt in seine Maschine in diejenige des Bundesrats.

Zwar gelang es ihm nicht bis zum Bundesrat vorzudringen, aber seine Visitenkarte mit der Bitte um ein baldiges Telefonat ist gut bei Moritz Leuenberger und seinem Personal angekommen: "Als ich ein paar Tage später im Bundesamt anrief, wusste sogar die Rezeptio-nistin Bescheid über meinen kleinen Ausflug", so Michael Rohmeder. Bald darauf bekam toxic.fm eine Dauerkonzession.

Vom Provisorium zum etablierten St. Galler Radio

Zu Beginn ein etwas chaotisches Studentenradio ist der Betrieb von toxic.fm in der Zwischenzeit strukturiert und organisiert. Auch steht es heute besser um die finanzielle Lage des Senders, um die Technik und um die programmlichen Inhalte. Nach diversen Wechseln im Programmleiterteam ist dieses nun seit eineinhalb Jahren unverändert. Es hat das Programm musikalisch, moderativ wie auch redaktionell überarbeitet und professionalisiert.


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen
Neue Podcast-Folge: Jetzt reinhören