Mit der Einweihung des neuen RTS-Produktionsstandorts in Lausanne-Ecublens startet für die Radio Télévision Suisse (RTS) eine neue Phase. Künftig arbeiten rund 950 Mitarbeitende in modernen Studios und Redaktionsräumen am Campus der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL). Die Organisation der Teams erfolgt neu nach Themenbereichen, was Produktionen für sämtliche linearen und digitalen Plattformen ermöglicht, wie es in einer Mitteilung heisst.
Der offizielle Eröffnungsakt fand am Donnerstag mit Vertretern aus Medien, Politik und Gemeinde statt. RTS-Direktor Pascal Crittin bezeichnete den Moment als Beginn einer neuen Ära für den Service public in der Romandie. Er betonte, dass der Standort für die veränderten, zunehmend digitalen Mediennutzungsgewohnheiten geschaffen wurde und künftig breiter und öffentlicher zugänglich sein werde als die bisherigen Standorte. Auch ist für 2026 ein Wochenende zur Begegnung mit der Bevölkerung geplant.
Das Gebäude wurde vollständig durch den Verkauf der alten Liegenschaften in Lausanne-La Sallaz und Genf finanziert. Neben der Energieeffizienz und dem Fokus auf Austausch mit der Öffentlichkeit ist auch eine stärkere Verknüpfung mit den regionalen Hochschulen vorgesehen. In Genf produziert RTS weiterhin digitale Formate, Dokumentationen und Magazine (persoenlich.com berichtete). (pd/cbe)

