SonntagsBlick-Wirtschaftsjournalist Thomas Schlittler wechselt zur Neuen Zürcher Zeitung. Der Thurgauer wird ab März 2025 die Wirtschaftsredaktion der NZZ verstärken. «Die NZZ hat nicht nur die grösste, sondern wohl auch die renommierteste Wirtschaftsredaktion der Schweiz. In diesem Umfeld möchte ich mich journalistisch weiterentwickeln», begründet Schlittler auf Anfrage von persoenlich.com seinen Wechsel. «Zudem hoffe ich, mit kritischen, aber fairen Recherchen dazu beitragen zu können, dass der Wirtschaftsteil von NZZ und NZZ am Sonntag bei einem breiten Publikum auf Interesse stösst.»
Der 36-Jährige war die letzten sieben Jahre für den SonntagsBlick tätig, zunächst als News-, dann als Wirtschaftsredaktor. In dieser Zeit machte er sich einen Namen mit investigativen Recherchen: 2020 gewann er den Zürcher Journalistenpreis für seine Artikelserie «Das kranke IV-System», 2024 erreichte er mit «Die dunkle Seite der Ems-Chemie» den zweiten Platz beim Swiss Press Award.
Und was nimmt Schlittler mit aus seiner Zeit bei Ringier? «Zwei Journi-Preise, drei Kinder – und unzählige dumme Sprüche meiner SoBli-Gspänli», so Schlittler – und ergänzt: «Ringier ist ein verrückter Laden, mit vielen spannenden Charakteren, in dem es nie langweilig wird. Ich war nicht immer mit allem einverstanden, was innerhalb und rund um das Unternehmen so passiert ist. Aber das ist man wohl bei keinem Konzern.» Unter dem Strich sei er der Familie Ringier, seinen Chefs sowie seinen Kolleginnen und Kollegen «extrem dankbar für sieben grossartige Arbeitsjahre».
Vor Ringier hatte der gelernte Bankkaufmann Stationen bei Watson, der Aargauer Zeitung, SRF und den Top-Medien.

