02.05.2022

Reorganisation

Top-Medien führen trimediale Redaktionen ein

Radio, TV und Online werden per August zu den trimedialen Redaktionen «Information» und «Unterhaltung» zusammengeführt. Radio-Chefin Karin El Mais übernimmt die neu geschaffene Position als Chefredaktorin der Top-Medien. Tele-Top-CR Ljilja Mucibabic wird das Unternehmen verlassen.
Reorganisation: Top-Medien führen trimediale Redaktionen ein
Wird Chefredaktorin der Top-Medien: Karin El Mais, bisher Chefredaktorin von Radio Top. (Bild: Top Medien)

Mit der Reorganisation werden gemäss einer Mitteilung gewisse Funktionen aufgelöst, andere gestärkt. So werden die beiden Chefredaktionsstellen von Tele Top und Radio Top gestrichen. Die neuen trimedialen Redaktionen «Information» und «Unterhaltung» bekommen je eine Co-Fachleitung und werden zusammen mit der Themenplanung und der Aus- und Weiterbildung zentral einer Chefredaktion unterstellt. 

Karin El Mais, bisher Chefredaktorin von Radio Top, übernimmt die neue Funktion als Chefredaktorin Top-Medien. «Für diese Schlüsselposition bringt Karin El Mais mit ihren ausgewiesenen Erfahrungen im Bereich der elektronischen Medien die besten Voraussetzungen mit sich», lässt sich Top-Geschäftsführer Philippe Pfiffner in der Mitteilung zitieren. Die Fachleitung «Unterhaltung» teilen sich Jasmin Barbiero und Stefano Bollmann.

Auch die Fachleitung «Information» wird von zwei Personen geleitet. Wer diese Aufgabe neben Patrick Walther übernimmt, ist noch nicht bestimmt, da sich die bisherige Tele-Top-Chefredaktorin Ljilja Mucibabic laut Mitteilung entschieden hat, die Top-Medien per Ende August 2022 zu verlassen. «Meine Position bei Tele Top hat mich journalistisch beflügelt, und ich konnte einiges bewirken», so die 43-jährige Mucibabic auf Anfrage von persoenlich.com. «Ich habe gekündigt, weil ich mich jetzt dazu bereit fühle, einen Schritt weiterzugehen.»

Die neugeschaffene Funktion «Leitung QS/Aus- und Weiterbildung» übernimmt Katrin Germann, wie es weiter heisst. Sie bleibe dem Publikum weiterhin auch als Moderatorin erhalten. Alle Co-Fachleiter würden auch in Zukunft mit einem Teilpensum journalistisch im Programm weiterarbeiten. Personelle Änderungen und Zugänge der neuen Themenplanungsstelle werden gemäss Mitteilung zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert,

Die Top-Medien fokussieren sich laut eigenen Angaben noch mehr auf ihre Stärken «Regional. Schnell. Kompetent», wie es weiter heisst. «Unser Ziel ist eine Stärkung der regionalen Berichterstattung im TOP-Sendegebiet und die Schaffung einer Organisation welche auch den Herausforderungen der Zukunft optimal gewachsen ist. Zudem entschlacken wir unser Programm und wollen noch mehr in die Aus- und Weiterbildung junger Journalistinnen und Journalisten investieren», wird Pfiffner zitiert. (pd/tim)



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