Sihl + Eika hat im Geschäftsjahr 2001 den Nettoumsatz mit 208.4 Mio. Frankn gegenüber dem Vorjahr (209.5 Mio. Fr.) knapp halten können. Die Aussichten für das laufende Jahr beurteilt der Papiergrosshändler weniger pessimistisch. Durch den Verzicht von margenschwachen Geschäften sei der Absatz zurückgegangen, teilte Sihl + Eika am Mittwoch in einem Communiqué mit. Der Nettoumsatz (Bruttoumsatz minus Erlösminderungen) sei durch verstärkte Lieferungen ab Lager auf Kosten des Streckengeschäfts nur um 0.5 Prozent gesunken.
Der Gewinn sei «"eicht tiefer" ausgefallen, hiess es weiter. Darin spiegle sich der Aufwand der strategischen Neupositionierung der Giger Papier, die ihr Sortiment gestrafft habe. Gewinn und Betriebsergebnis wurden für das Geschäftsjahr 2001 nicht bekannt gegeben. Im Jahr 2000 hatte das Unternehmen ein Betriebsergebnis von 12.4 Mio. Franken ausgewiesen.
Im vergangenen Jahr habe Sihl + Eika mit 20 Mio. Franken fast dreimal mehr investiert. Weiter verstärkt worden sei der Bereich Logistik. Die Zusammenarbeit mit Büro-Fürrer schlage erstmals positiv zu Buche, hiess es weiter. Durch den Ausbau der Logistikkapazitäten und verstärkter Marketinganstrengungen sei die Beschäftigtenzahl um 26 Personen auf 244 gestiegen. Im ersten Quartal des laufenden Jahres habe die Geschäftsentwicklung unter Plan gelegen. Das Marktumfeld könne aber "nicht allzu pessimistisch" beurteilt werden.

