26.03.2015

Musikantenstadl

Volksmusikidol Karl Moik ist tot

"SRF ist ihm für sein Schaffen ungemein dankbar", sagt Christoph Gebel.
Musikantenstadl: Volksmusikidol Karl Moik ist tot

Karl Moik ist am Donnerstagmorgen früh nach einem dreiwöchigen Spitalaufenthalt wegen Nierenproblemen verstorben.

In einer Salzburger Klinik sei der Begründer des "Musikantenstadl" bis zuletzt ansprechbar gewesen, wie "Blick.ch" unter Berufung auf "Bild" schreibt. Jedoch wurde der Moderator von Tag zu Tag schwächer. Zuletzt soll sich Wasser in seiner Lunge gesammelt haben.

Letzte Moderation 2005

Erst im März letzten Jahres wurde Moik wegen eines schweren Herzinfarkt behandelt. Moik war seit 1981 als Moderator des Musikantenstadtls im TV zu sehen. Am 31. Dezember 2005 moderierte er zum letzten Mal den Silvesterstadl. Während der fünfstündigen Sendung erlitt er Durchblutungsstörungen des Gehirns, die ein Erschöpfung auslösten und zu einem Schwächeanfall führten.

SRF zeigt sich dankbar

Die Anteilnahme ist gross, so auch beim Schweizer Fernsehen SRF. "Das Schweizer Fernsehpublikum liebte Karl Moik als Begründer und Moderator des Musikantenstadl. Er prägte diese Sendung während 25 Jahren und sorgte immer wieder dafür, dass sich unzählige Schweizer Künstler der Schlager- und Volksmusikszene einem internationalen Publikum präsentieren konnten", so Unterhaltungschef Christoph Gebel. Schweizer Radio und Fernsehen. Das Schweizer Publikum, die hiesige Volksmusikszene und Schweizer Radio und Fernsehen seien ihm für sein Schaffen ungemein dankbar. "Mit ihm verlieren wir eine Identifikationsfigur für dieses Genre. Unsere Gedanken sind bei der Familie, den Angehörigen und seinen Freunden", so Gebel. (blick.ch/pd)

Bild: Archivbild vom 1. Januar 2006 (Keystone)

 


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