Verleger Michael Ringier ist auch drei Wochen nach dem geplatzten Deal weiterhin daran interessiert, die Jean Frey AG zu kaufen. Ihre Titel Weltwoche, Bilanz, Beobachter und TR7 würden nahtlos zu Ringier passen, erklärte der Verleger in einem Interview mit der Weltwoche vom Donnerstag. Nicht beteiligen werde sich Ringier an der neuen Jean Frey AG, die die Swissfirst Bank von der Basler Mediengruppe (BMG) kaufte und die jetzt Investoren sucht.
"Entweder wir übernehmen etwas, oder wir lassen es bleiben", sagte Michael Ringier. Weil Ringier aber einen Titel im Segment "politische Wochenpresse" führen möchte, kündigte der Verlag vor einen Woche an, die Lancierung eines eigenen Magazins zu prüfen ("persoenlich.com" berichtete). Ob und wann, mit welcher inhaltlichen Ausrichtung und mit welchem Design dieser Titel erscheint, werde in drei Monaten entschieden.

