21.08.2025

MySports

Weniger Kosten, bessere Chancen auf Gewinn

Ab 2027 zahlt Sunrise weniger für die Rechte, was den Sender MySports aus den roten Zahlen bringen soll.
MySports: Weniger Kosten, bessere Chancen auf Gewinn
Das Moderationsteam von MySports (v.l.): Jann Billeter, Daniela Milanese und Matthias Röthlisberger. (Bild: zVg)

Für Sunrise zahlt sich die Verlängerung der TV-Rechte für die Schweizer Eishockey-Meisterschaft um weitere acht Jahre aus. Der zweitgrösste Telekomkonzern bezahlt ab 2027 weniger für die Übertragung der Spiele als bisher.

«Die ökonomische Situation hat sich verbessert», sagte Sunrise-Chef André Krause am Donnerstag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP. Damit komme der Bezahlsender MySports aus den roten Zahlen: «Wir können perspektivisch damit Geld verdienen.»

Wie viel Geld Sunrise für die Verlängerung der TV-Rechte von 2027 bis 2035 bezahle, wollte der Konzernchef nicht beziffern. Darüber habe man mit der National League Stillschweigen vereinbart. Laut NZZ fliessen künftig nur noch 30 Millionen Franken pro Jahr an die Eishockey-Clubs statt bisher 35 Millionen.

Sieg gegen die Konkurrenz

Sunrise und die National League hatten die Vertragsverlängerung am Vortag bekannt gegeben. Sunrise habe sich in der Ausschreibung gegen mehrere Konkurrenten durchgesetzt.

Die verlängerte Partnerschaft umfasst wie bisher die Live- und Highlight-Rechte für alle National-League-Spiele im Gratis-TV und im Bezahl-TV. Weiterhin werden ausgewählte Spiele der regulären Saison sowie ein Livespiel pro Playoff-Runde im Free-TV zu sehen sein.

Für die Livespiele im frei empfangbaren Fernsehen führt MySports die Kooperationen mit CH Media in der Deutschschweiz fort. In der Westschweiz gehe die Zusammenarbeit mit Léman Bleu & La Télé weiter und im Tessin mit TeleTicino.

Damit schaut Fernsehen SRF weiterhin in die Röhre. Auf dem öffentlich-rechtlichen Sender werden weiterhin keine Livespiele gezeigt. (awp/sda/cbe)


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen
Neue Podcast-Folge: Jetzt reinhören