Der 1955 in Johannesburg geborene Kentridge gilt als einer der bedeutendsten Gegenwartskünstler weltweit und arbeitet in verschiedenen Medien wie Zeichnung, Film, Theater und Performance.
Für die NZZ schuf Kentridge zwei exklusive Editionen, wie der Verlag mitteilt. «Five Heads for Zurich, 1916» zeigt skulpturale Drucke von Dadaisten wie Tristan Tzara, Emmy Hennings und Hugo Ball sowie James Joyce und Wladimir Lenin, die sich 1916 in Zürich aufhielten.
Die zweite Serie «Headlines» umfasst Holzschnitte über NZZ-Reproduktionen vom Februar 1916, dem Monat der Eröffnung des Cabaret Voltaire.
Kentridges Werk thematisiert gesellschaftspolitische Aspekte wie soziale Ungerechtigkeit, Kolonialismus und Migration. Seine Arbeiten sind in internationalen Museen vertreten. Ab September zeigen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und das Museum Folkwang Essen seine Übersichtsausstellung «Listen to the Echo».
Die Sonderausgabe enthält ein Interview mit NZZ-Kulturressortleiter Peer Teuwsen. (pd/nil)
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