25.11.2010

"The Art Economist"

Wirtschaftsmagazin für Künstler lanciert

Kunstsammler Fred Alger steckt dahinter.

Eine neue Zeitschrift mit dem Titel "The Art Economist" wird im Januar 2011 lanciert. In dem Magazin werden kreative und finanzielle Erfolge der weltweit führenden Künstler gewürdigt und ansprechend dargestellt. Dabei kommt auch auf den wirtschaftliche Aspekt der Gegenwartskunst - Kunst als Ware und Anlagemöglichkeit - nicht zu kurz: die 300 Spitzenverdiener unter den lebenden Künstlern werden aufgeführt, und es werden auch Empfehlungen ausgesprochen, welche neuen Künstler man hinsichtlich ihres tatsächlichen Erfolgs mitverfolgen sollte.

Erdacht wurde das Magazin von Fred Alger. Dem Kunstsammler und ehemaligen Vorstandsmitglied des Museum of Modern Art schwebte schon immer eine Zeitschrift vor, die sich einen ungeregelten und praktisch undurchschaubaren Markt widmet, der aussergewöhnlich einträgliche Verkäufe bietet, gleichzeitig aber faszinierend und verwirrend ist. Alger ist fest davon überzeugt, dass Wall Street die immer wiederkehrenden Möglichkeiten für Profite und den beständig zunehmenden Wert des Gegenwartskunst-Markts anerkennt, und dass eine übersichtliche und eingängige Zeitschrift, die sich dieser Themen annimmt, bis jetzt nicht erhältlich war.

Mitherausgeberin des Magazins ist Marisa J. Pascucci, die ehemalige Kuratorin des Bereichs Amerikanische Kunst am Norton Museum of Art, Kuratorin des Everson Museum of Art, Syracuse, und Mitkuratorin von Sammlungen und Ausstellungen des Montgomery Museum of Fine Arts. Als weitere Verfasser von Beiträgen für das Magazin finden sich Leslie Alexander, eine New Yorker Künstlerin, die seit 25 Jahren als Kunstberaterin für Sammler, sowohl Unternehmens- und als Privatkunden, arbeitet und dem Vorstand der BRIC Arts/Media/Bklyn angehört, sowie Gary Walther, dem ehemaligen Chefredakteur der Zeitschriften Departures, Expedia Travels und ForbesLife. Für die Gestaltung des Magazins ist Daniel Ellis verantwortlich, der zahllose Ausstellungskataloge und Bücher für Museen, Galerien und Künstler gestaltet hat, darunter Hunt Slonem und das Harvard University Peabody Museum. Er hat auch bei einem Gemeinschaftsprojekt zum Werk von Mies van der Rohe mitgewirkt. Fotobeiträge stammen u.a. von Amy Arbus, Ralph Gibson und Harry Benson.


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