Das Aargauer Medienunternehmen AZ Medien AG hat 2015 nach einem Verlust im Vorjahr einen Gewinn von 1,4 Millionen Franken erwirtschaftet. Der Betriebsertrag liegt mit 246,5 Millionen Franken auf dem Niveau des Vorjahres.
Reorganisationen, Kostendisziplin und reduzierte Anlaufverluste beim Newsportal «Watson» trugen zum verbesserten Ergebnis bei, wie die AZ Medien des Verlegers Peter Wanner am Donnerstag mitteilten. 2014 hatte das Medienunternehmen einen Verlust von 6 Millionen Franken ausgewiesen.
Auch seien 2015 zentrale Projekte zum Abschluss gebracht worden, heisst es in der Medienmitteilung. So sei das Druckzentrum in Aarau fertiggestellt worden. Die Dietschi AG, die Herausgeberin des «Oltner Tagblatts», sei integriert worden.
Gemäss Axel Wüstmann, CEO AZ Medien, konnte das Unternehmen den Umsatz durch Investitionen in die Transformation und den Ausbau des TV- und Digitalgeschäfts in einem schwierigen Umfeld stabil halten.
Das Medienunternehmen gibt unter anderem die «Aargauer Zeitung» heraus und betreibt die Regionalsender TeleZüri, Tele M1 und TeleBärn. Fremdfinanzierung reduziert. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Millionen auf 28,4 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis beträgt 6,8 Millionen Franken.
Die AZ Medien steigerten die Eigenkapitalquote um zwei Prozentpunkte auf 45 Prozent. Die Fremdfinanzierung wurde um 7,6 Millionen Franken reduziert.
Die AZ Medien investierten 2015 mehr als 10 Millionen Franken. Der Personalbestand sank um 32 auf 885 Vollzeitstellen. Das Unternehmen schlägt den Aktionären eine Dividende von 15 Prozent auf dem Nominalkapital vor. (sda)
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