Zwei Spieler des FC Thun klagen den "Blick^" ein. Dies erklärte Marco Oswald, Kommunikationschef des Berner Oberländer Klubs. Die beiden Fussballer wollen den Rechtsweg einschlagen, weil sie von der Zeitung zu Unrecht mit der Affäre in Zusammenhang gebracht worden seien. Die eine Klage sei bereits erfolgt. Die andere werde eingereicht, sobald der betroffene Spieler aus dem Ausland zurückgekehrt sei.
Der "Blick" hatte in der Ausgabe vom Donnerstag die Bilder von vier Spielern veröffentlicht und geschrieben, sie seien von der Polizei gesucht respektive befragt worden. "Es gilt die Unschuldsvermutung", stand dazu. Auch die Vornamen und der erste Buchstabe der Nachnamen waren zu sehen.
Die mutmassliche Sex-Affäre rund um den FC Thun begann am letzten Dienstag. Polizei und Untersuchungsrichteramt gaben bekannt, 21 Personen wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch einer 15-Jährigen festgenommen zu haben. 12 Männer sind ehemalige oder aktuelle Spieler des FC Thun. (sda)

