22.07.2013

SRG

Siegerprojekte für Web-Only-Contest bekannt

Ab Herbst werden Mini-Web-Serien online ausgestrahlt.

Um ihr Programmangebot immer mehr auch im Internet zur Verfügung zu stellen, hatte die SRG Anfang Juni 2013 einen Web-Only-Contest lanciert. Ziel des Wettbewerbs: die Produktion von Mini-Web-Serien, die ausschliesslich auf den Internetplattformen der SRG gezeigt werden und die sich insbesondere an ein junges Zielpublikum richten, erklärt die SRG in einer Medienmitteilung. Über 180 Produzenten und Autoren haben ihre Projektideen im letzten Monat eingereicht. Die Teilnahme am Wettbewerb stand sowohl unabhängigen externen Produzenten als auch SRG-internen Mitarbeitenden offen. Vor allem bei jüngeren Kandidaten sei der Wettbewerb auf grosses Interesse gestossen.

Eine neunköpfige SRG-Jury hat nun gewählt: Sechs Projekte werden insgesamt realisiert; das bedeutet ein bis zwei Mini-Web-Serien pro Sprachregion.

Für die Jury waren folgende Kriterien ausschlaggebend: Originalität des Themas, Webtauglichkeit und Webaffinität der Serien und Eignung, ein junges Publikum zu erreichen.

Die Siegerprojekte werden in den kommenden Wochen und Monaten von den jeweiligen Produktionsfirmen, Autoren oder von den Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RSI und RTR umgesetzt. Die SRG finanziert das Vorhaben mit bis zu 100'000 Franken pro Serie, heisst es weiter. Jede Serie besteht aus rund zehn Episoden – die einzelnen Episoden sind drei bis zehn Minuten lang. Bereits im Herbst dieses Jahres will die SRG ihrem Internetpublikum die ersten Serien zeigen; die anderen folgen Anfang 2014.

Mit den Mini-Web-Serien möchte die SRG ihr Know-how in einer noch jungen Disziplin erweitern. Denn nicht nur der Erzählstil und die Machart unterscheiden sich im Internet deutlich vom klassischen TV-Kanal, sondern auch die Verhaltensmuster des Publikums sind grundlegend anders. (pd)


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