Diese Werte berücksichtigen im Gegensatz zu anderen Quellen nur diejenigen Profilinhaber, die ihre Seiten in den letzten dreissig Tagen besucht haben. Facebook gelingt damit auch in der Schweiz der Ausbau als grosser Web-Treffpunkt. International werden auf der Presseseite immer noch 400 Millionen Nutzer gemeldet.
Zunahme eher über Zwanzig
Eine Grafik der Weltwoche (siehe bernetblog vom 29.1.) zeigt, dass Facebook bei den Jüngeren schon aus demografischen Gründen nicht mehr stark wachsen kann. Ein Profil anlegen darf man übrigens ab 13.
Die 18 Prozent Wachstum im ersten Quartal 2010 verteilen sich deshalb etwas stärker auf die Kuchenschnitze ab 20 Jahren. Facebook bleibt eine breit abgestützte Plattform für unterschiedliche Altersklassen mit sehr unterschiedlichen Interessen.
Geschlecht und Sprachen stabil
Praktisch unverändert bleiben die Anteile der Männer und Frauen – die Nutzerinnen gehen um 1 Prozent zurück, die Balance bleibt trotzdem gewahrt. Deutsch bleibt mit 60 Prozent die meistgewählte Profileinstellung, gefolgt von Französisch, Englisch und Italienisch.
Verweildauer 7, 25 oder 55 Minuten pro Tag?
Sehr unterschiedlich sind die Daten zur Verweildauer. Per Ende Dezember hatte Serranetga 25 Minuten sagte Facebook, jetzt sind sie nicht mehr verfügbar. Auf der Presseseite spricht Facebook von 55 Minuten, die der Durchschnittsnutzer bei ihnen sitzen bleibe. Nielsen gibt aufgrund von Befragungen einen globalen Schnitt von 5.5 Stunden pro Monat an, Büro- und private Nutzung kombiniert. Sogar ein Schweizer Wert ist ausgewiesen: 3 Stunden 26 Minuten für den privaten Zugang. Das wären bei 30 Tagen dann nur etwas mehr als 7 Minuten täglich. noch Daten zur Schweizer Verweildauer erhalten.
Wo liegt die Wahrheit? Dass immer mehr Menschen immer mehr Zeit auf Facebook verbringen, bleibt unbestritten. Um den mittlerweile grössten Web-Versammlungsplatz kommt niemand mehr herum. Sogar Apple gibt die eigene Monopol-Strategie auf und pusht seit kurzem die iPhone-Apps auf einer speziellen Facebook-Seite. Noch ist sie zugeschnitten auf den amerikanischen Markt.
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