16.05.2014

Morbus Bechterew

Aerobic mit Verkehrspolizist Beat Schlatter

Der Schauspieler bringt den Leuten die rheumatische Krankheit näher.
Morbus Bechterew: Aerobic mit Verkehrspolizist Beat Schlatter

Was haben eine Hochzeit und ein Verkehrschaos gemeinsam? Beide Szenerien eignen sich bestens, um auf das Problem der jahrelangen Diagnoseverzögerung beim Bechterew hinzuweisen. Mit Schauspieler Beat Schlatter in der Hauptrolle, hat die Schweizerische Vereinigung Morbus Bechterew zwei witzige Spots mit einer ernsten Botschaft realisiert.

Die meisten Betroffenen der unheilbaren, rheumatischen Krankheit Morbus Bechterew kennen ihre Diagnose bis heute nicht. Und von den ersten Symptomen bis zur Diagnose dauert es im Schnitt immer noch sechs Jahre, heisst es in der Mitteilung. "In dieser Zeit wissen die Betroffenen oft nicht, ob Bewegung für sie gut ist oder ob sie sich schonen sollen. Unser Ziel ist es, diese Zeit zu verkürzen", erklärt René Bräm, Geschäftsleiter der Schweizerischen Vereinigung Morbus Bechterew.

Mit diesem Ziel vor Augen entstand die Idee, Spots zu realisieren, die das schwere Thema mit einem Augenzwinkern aufnehmen. Die Hauptrolle in den Spots übernimmt dabei der bekannte Schauspieler und Komödiant Beat Schlatter. Als Produktionspartner wurde die Filmgerberei mit Regisseur Tillo Spreng engagiert. Die 20-köpfige Filmcrew verstand es, die insgesamt rund 200 Statisten am Set zu Höchstleistungen zu motivieren.

Die Bewegungsübungen am Ende der beiden Spots greifen einen wichtigen Punkt des Bechterew auf. "Bewegung gehört bei Bechterew-Patienten zu den besten Massnahmen, um die Schmerzen besser wegstecken zu können und die Wirbelsäulen- und Gelenkbeweglichkeit zu erhalten", betont Adrian Forster. Der Chefarzt der Klink St. Katharinental hat selbst als Statist beim Spot "Hochzeit" teilgenommen.

Die Bechterew-Spots "Hochzeit" und "Verkehrschaos" werden auf verschiedenen Kanälen verbreitet. Sie werden unter anderem in diversen Schweizer Kinos und im Lokalfernsehen ausgestrahlt.

Verantwortlich bei der Schweizerischen Vereinigung Morbus Bechterew: René Braem (Geschäftsleiter); verantwortlich bei Filmgerberei: Tillo Spreng (Regie), Silvio Gerber (Kamera), Maximilian Speidel (Produktionsleitung), Alessandro Biffi (Postproduktion). (pd)



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