19.02.2026

SAB

Arbeitsgemeinschaft der Bild-Agenturen hat sich aufgelöst

Die SAB hat einstimmig ihr Ende beschlossen. Als Grund nennt die Arbeitsgemeinschaft den grundlegenden Wandel im Bildmarkt durch die technologische Entwicklung.

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Bild-Agenturen und -Archive (SAB) stellt ihre Tätigkeit ein. An einer ausserordentlichen Generalversammlung Ende Oktober stimmten die Mitglieder einstimmig für die Auflösung des Verbandes, wie die SAB in einer Medienmitteilung schreibt.

Ausschlaggebend sei die tiefgreifende Veränderung des Bildagentur-Marktes durch die rasante Entwicklung der digitalen Bildkommunikation, die zu einem stetigen Rückgang der Mitgliederzahl geführt habe.

Mit der Liquidation wurde ein dreiköpfiger Vorstand beauftragt, bestehend aus Felix Brunner, Ursula Baumann und Michael Gysel. Dieser übernimmt die Abwicklung des Verbandes, der Bildagenturen und Bildarchive aus der ganzen Schweiz vereinte.

Zu den bisherigen Mitgliedern der SAB zählten dreizehn Agenturen und Archive, darunter Dukas | Prisma by Dukas, freshfocus, Comet Photoshopping und Robert Bösch. Die SAB verstand sich als Interessengemeinschaft für fachlichen Austausch, die Vernetzung mit anderen Verbänden sowie als Informationsplattform zu Lizenzen, Nutzungshonoraren und Urheberrechtsfragen.

Mit der Auflösung wird auch die «SAB Preisempfehlungen» eingestellt. Die Ausgabe 2024 des Leitfadens zur Preisgestaltung bei Bildnutzungen bleibt die letzte. Die Publikation galt als Referenzwerk sowohl für Bildanbieter als auch für Bildeinkäufer im Schweizer Markt. (pd/nil)


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