Die auf Strategiekommunikation spezialisierte Agentur Zense – Reframing Complexity besteht seit 2013 und beschäftigt sich laut eigenen Angaben mit der Vermittlung komplexer Inhalte für Unternehmen, Museen, Startups und wissenschaftliche Institutionen. Nun hat die Firma ihren Marktauftritt überarbeitet: Das Angebot wird neu in vier Bereiche gegliedert – Leadership & Transformation, Engagement & Education, Storytelling & Visualization sowie Reframing Workshops & Tools –, die sich an fünf Zielgruppen richten sollen: Corporate, Venture, Science, Culture und Public.
Neu formalisiert wird zudem das bisher informelle Angebot für Startups und Ventures, das von Positionierung über Pitch Decks bis zur Entwicklung von Markenidentitäten und Go-to-Market-Narrativen reicht. Mit «Zense Ideas» lanciert die Agentur zudem ein Experimentierfeld für Konzepte, Methoden, Produktideen und weitere Projekte, die über das klassische Beratungsgeschäft hinausgehen.
Zense begründet den Umbau unter anderem mit der zuvor erfolgten Übernahme der Berliner Agentur AFKM (Agentur für kranke Medien), wie es in der Mitteilung heisst. «Die letzten Jahre waren geprägt von Wachstum, neuen Themenfeldern und neuen Kundengruppen», sagt Zense-Gründer Andri Hinnen. «Mit der neuen Struktur werden wir erwachsener, ohne den spielerischen Geist zu verlieren, der uns von Anfang an ausgezeichnet hat.»
Begleitet werden soll die Weiterentwicklung laut Mitteilung neu von einem dreiköpfigen Beirat. Diesem gehören Christine Godet, COO des Möbelherstellers Vitra, die ehemalige ZKB-Kaderfrau Dagmar Laub – sie wechselte laut eigenen Recherchen 2023 in die Geschäftsleitung der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) – sowie der HSG-Professor Martin Eppler an, der mit Hinnen als Forschungspartner zusammenarbeitet. Hinnen hat mit Eppler kürzlich einen Artikel in der Harvard Business Review veröffentlicht, «Your Strategy Needs a Visual Metaphor»; gemäss Angaben der Universität St. Gallen war an der zugrundeliegenden Studie zusätzlich die HSG-Dozentin Fabienne Bünzli beteiligt.
Die überarbeitete Website ist ab sofort unter zense.ch abrufbar. (pd/nil)

