20.01.2026

Mutoco

Branding für staatliche E-ID entwickelt

Die Digitalagentur hat die Marke für die staatliche elektronische Identität gestaltet. In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Informatik und dem Bundesamt für Justiz entstand die digitale Identitätsplattform «Swiyu», die dieses Jahr lanciert wird.
Mutoco: Branding für staatliche E-ID entwickelt

Das Design verbindet die offiziellen Gestaltungsrichtlinien des Bundes mit digitalen Prinzipien. Die Farbpalette leitet sich von den holografischen Sicherheitsmerkmalen physischer Ausweise ab und ergänzt die offiziellen Schweizer Farben um leuchtende Elemente. Die Typografie ist für die digitale Nutzung optimiert und gewährleistet Lesbarkeit auf allen Geräten, schreibt die Digitalagentur Mutoco in einer Mitteilung.

Ein dynamischer Farbverlauf mit zwei Ebenen ermöglicht individuelle Variationen für jede e-ID. Durch Berühren oder Kippen des Mobiltelefons bewegt sich der Ausweis in der App mit. Das Logo nutzt das zentrale «i» als Symbol für Ich, Identität und Innovation – neunfach multipliziert ergibt es ein Schweizerkreuz.


«Das Design vereint Funktionalität und Identität: Es ist nicht nur ästhetisch, sondern stärkt das Vertrauen der Nutzer in die digitale Identität der Schweiz», wird Daniel Steffen, Design Lead bei Mutoco, zitiert.

Die Swiyu-Wallet wird als native App für iOS und Android entwickelt. Ein UI-Kit in Figma vereint die Plattformstandards von Apple und Google mit der Swiyu-Marke und umfasst Design-Grundelemente, Tokens, Icons sowie Dokumentation. Die App bündelt Dokumente digital und soll Behördengänge für Bevölkerung, Unternehmen und Behörden reduzieren.

«Mit dem Swiyu-Branding möchten wir eine vertrauenswürdige, zeitgemässe, digitale Identität in der Schweizer Bevölkerung etablieren. Es ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur digitalen Souveränität», so Rolf Rauschenbach, stellvertretender Leiter Fachbereich E-ID beim Bundesamt für Justiz.

Den Pitch für die nationale Einführungskampagne der E-ID hat die Agentur Scholz & Friends Zürich gewonnen (persoenlich.com berichtete). (pd/cbe)


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