15.04.2019

Wessinger und Peng

Eine Reise durch die Schweizer Sexszene

Das Magazin der Rotpunkt Apotheken feiert mit der aktuellen Ausgabe «kranker Sex» sein Sechs-Jahr-Jubiläum.

Egal ob Swingerclub, Puff, Dungeon oder Glory Hole: «Hä?» klärt all die Begriffe auf. Für die aktuelle Ausgabe zum Thema «Kranker Sex?» haben Redakteur Rainer Brenner und Fotograf Yves Suter nämlich einen Abstecher gewagt in die schummrigsten Räume der Schweiz und sprachen mit Prostituierten, Zuhältern, Pornoproduzentinnen und vielen weiteren Leuten aus dem Schweizer Sex-Business über ihre Erfahrungen und sammelten fotografische Eindrücke ein, heisst es in einer Mitteilung der Agentur Wessinger und Peng.

«Die Geschichte hinterliess bei uns einerseits ein ziemlich tristes Gesamtbild, andererseits bemerkten wir, dass es an all diesen Orten schlussendlich um viel mehr als ‹einfach nur Sex› geht», werden Suter und Brenner in der Mitteilung zitiert. Einmal mehr löse das Magazin mit seiner Offenheit Kontroversen aus. Ist das zu viel des Guten für eine Apotheke? Oder sehnt sich die Jugend genau nach dieser Art von Informationen? Das fragen sich die Verantwortlichen.

«Mit uns kann man über alles reden»

Das primäre Ziel sei es dabei nicht, die Leserschaft zu schockieren, findet Projektleiterin Milena Merazzi laut Mitteilung. «Vielmehr versuchen wir mit ‹Hä?› seit jeher die Kompetenzen der Rotpunkt Apotheke einem jungen Publikum näherzubringen: Mit uns kann man über alles rund um den Körper reden – dazu gehören nun mal auch Themen unter der Gürtellinie.»

Auch in der aktuellen Ausgabe käme medizinisches Fachwissen und die praktischen Tipps nicht zu kurz. Eine Übersicht über die verbreitetsten sexuell übertragbaren Infektionen biete einen verständlichen Blick auf gängige Gefahren, ohne dabei mit dem Zeigefinger zu winken. Geheime sexuelle Fantasien würden von der Sexualpsychologin Dania Schiftan kommentiert und Fragen rund um die Sexualität und ihre etwaigen Folgen wie immer auf humorvolle und verständliche Art geklärt.

Nach einer intensiven Ausgabe gönnen sich die Macher eine kurze Pause von Porno und Co. «Das Thema der dreissigsten Ausgabe lautet Glück», verrät Art Director Marcus Kraft. «Nach der letzten Ausgabe sieht mein Browser-Suchverlauf wirklich ziemlich krank aus – da bin ich froh um eine kurze Porno-Pause», so Kraft.




Das Magazin gibts als Download auf der Website. (pd/log)



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