28.07.2026

Art.I.schock

Frauen-Nottelefon Winterthur wird zu Fiera

Die Opferhilfestelle für gewaltbetroffene Frauen tritt mit neuem Namen, Logo und Website auf – gestaltet hat den Auftritt die Zürcher Agentur Art.I.schock.

Die frühere «Beratungsstelle Frauen-Nottelefon» in Winterthur heisst neu «Fiera Opferberatung Winterthur». Der Name spielt auf die metaphorische Umschreibung stolzer, kämpferischer und unabhängiger Frauen in lateinischen Sprachen an, wie es in der Mitteilung heisst. Der neue Claim lautet «für Frauen* gegen Gewalt».

Gestaltet hat den Neuauftritt die Zürcher Kommunikationsagentur Art.I.schock. Basierend auf zwei Kreativ-Workshops entwickelte sie laut eigenen Angaben einen Auftritt mit Illustrationen, die auch ohne Sprachkenntnisse verständlich sein sollen; die neue, mehrsprachige Website setzt auf eine reduzierte Struktur. Das neue Erscheinungsbild setzt auf ein kräftiges Violettblau als Grundfarbe, dazu kommen Illustrationen in Rosa, Rot und Grün, etwa eine Hand, die von einem klassischen Wählscheibentelefon zum Smartphone wechselt. Auf der Website führen drei Icons für Anrufen, Sprachwahl und Menü durch das Angebot; inhaltlich ist die Seite unter anderem nach Themen wie Schutz und Sicherheit sowie Gewaltschutzgesetz gegliedert. Geschäftspapier, Visitenkarten und Couverts sind einheitlich im neuen Blau- und Weisston gehalten.

Die deit 1990 tätige Organisation hat in ihrer Geschichte bereits mehrmals den Namen gewechselt; Konstante blieb der Einsatz für gewaltbetroffene Frauen. Als Anlass für den aktuellen Namenswechsel nennt die Mitteilung die Einführung der nationalen Opferhilfe-Nummer 142, die seit dem 1. Mai 2026 schweizweit rund um die Uhr erreichbar ist. (pd/nil)

Credits

Verantwortlich bei der Fiera Opferberatung: Salome Gloor (Sozialarbeiterin), Rebecca Schaad (Sozialarbeiterin), Eveline Müller (Sozialarbeiterin), Katja Schäuble (Administration); verantwortlich bei Art.I.schock: Nadine van den Berg (Konzeption, Projektleitung), Tanja Richli (Konzeption, Grafik); verantwortlich bei Digital barrierefrei: Philipp Bremer (Programmierung).


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