Die beiden Schweizer Sprachdienstleister bündeln ihre Kompetenzen zu einem gemeinsamen Unternehmen unter dem Namen Translingua AG. Damit werden juristische Präzision, sprachliche Expertise und KI-Technologie unter einem Dach vereint, wie es in einer Mitteilung heisst.
Translingua wurde 1975 gegründet und hat sich auf Fachübersetzungen spezialisiert. Das Unternehmen kombiniert jahrzehntelange Erfahrung mit KI-Lösungen für anspruchsvolle Publikationen wie Geschäftsberichte oder Fachbücher. Lawtank ist seit 25 Jahren auf Sprach- und Rechtsdienstleistungen fokussiert und betreibt eine eigene geschützte IT-Infrastruktur in der Schweiz.
Der Zusammenschluss erfolgt aus einer Position der Stärke, wie es heisst. Die Projektteams an den Standorten Bern und Zürich bleiben vollständig erhalten. «Durch die Vereinigung beider Unternehmen entsteht ein einzigartiges Schweizer Sprach-Kompetenzzentrum», wird Translingua-Geschäftsführer Lorenz Eymann zitiert. Michael Vonmoos, Gründer von Lawtank, ergänzt: «Kundinnen und Kunden profitieren von der einzigartigen Kombination aus modernster AI-Sprachinfrastruktur und jahrzehntelangem Fachwissen.»
Im Rahmen der Fusion werden die Sprachdienstleistungen von Lawtank in die Translingua integriert, darunter das Projektmanagement-Team, die juristischen und linguistischen Fachpersonen sowie die gesamte IT. Die Lawtank AG bleibt bestehen, fokussiert sich jedoch auf Rechtsdienstleistungen ausserhalb der Sprachbranche.
Vonmoos übernimmt das Verwaltungsratspräsidium und berät Translingua in Rechtsfragen sowie im Bereich IT und KI. Die Geschäftsführung übernimmt Lorenz Eymann. Das erweiterte Unternehmen beschäftigt 20 Mitarbeitende und arbeitet mit über 500 Fach-Linguistinnen und -Linguisten in 40 Sprachen zusammen. Neben den Standorten Bern und Zürich betreibt Translingua ein Back-Office im Kosovo. (pd/cbe)

