Anlass für die Standortbestimmung sei der Wandel im Bewegtbildmarkt, heisst es in der Mitteilung: Unternehmen produzierten zunehmend selbst, und KI verändere die Produktionsprozesse. Belege für diese Marktdiagnose liefert die Mitteilung keine.
Gähwiler entwickelt nach eigenen Angaben Ideen gemeinsam mit Unternehmen und Organisationen und setzt sie mit dokumentarischen Mitteln um. Er begleitet Menschen im Arbeitsalltag, führt Interviews und verdichtet das Material zu Filmen, die sich für mehrere Kanäle verwenden lassen. Unter dem Leitsatz «Werbefilme für Unternehmen, die lieber echt wirken als perfekt» beschreibt er seinen Ansatz in der Mitteilung so: «Mich interessieren Menschen, die etwas zu erzählen haben, und Situationen, die nicht eigens für die Kamera geschaffen wurden. Ich beobachte, höre zu und verdichte daraus eine Geschichte.»
Erarbeitet hat er die Positionierung im Rahmen eines CAS Marketingstrategie an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. Grundlage seien unter anderem gut ein Dutzend Gespräche mit Auftraggebern und Branchenvertretern gewesen, schreibt Lukas Film. Um einen Richtungswechsel handle es sich nicht, sondern um eine Konzentration auf Bestehendes.
Bereits im April 2024 hatte Gähwiler seinen Auftritt neu gefasst, damals zusammen mit dem Büro A+O und im Zusammenhang mit der Verlegung des Firmensitzes von Basel nach Zürich (persoenlich.com berichtete). (pd/nil)

