Bildung ist in der Schweiz eine Selbstverständlichkeit – in Indien nicht. Damit das nicht so bleibt, verschafft die ZEWO-zertifizierte Stiftung ASRA benachteiligten Kindern in Indien Zugang zu Bildung. Darauf macht Ogilvy aufmerksam und sammelt Spenden: Die Agentur hat die Schrift «Better Futura» entwickelt und mit einer Kampagne beworben. Wer die Schrift kauft, schenkt Bildung, denn der Erlös geht an ASRA. So heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.
Beworben wurde die Kampagne bei einer sehr spezifischen Zielgruppe: bei Menschen, die eine Schrift brauchen können, also Gestalter, Werberinnen und Kunstschaffende. Mit Onlinebannern (Display und Responsive Ads), auf Social Media und mit Inseraten und Plakaten. Platziert wurden die Werbemittel an für die Zielgruppe relevanten Orten – zum Beispiel neben der Schule für Gestaltung.
Die Kampagne sei gut angekommen und liefere eine «stattliche» Conversion: drei von fünf Menschen, die auf ein Onlinewerbemittel geklickt haben, kauften die Schrift und tätigten eine Spende, heisst es in der Mitteilung.
Auch Ogilvy habe ein Statement für ASRA gesetzt: Die Agentur hat für einmal das eigene Corporate Design ausser Acht gelassen und im Advent 2019 die eigene Weihnachtskarte der Aktion gewidmet. Die Pop-Up-Karte beinhaltet einen Code, mit dem die Kundinnen und Freunde der Agentur die Schrift kostenlos herunterladen konnten. Die Spende übernahm Ogilvy.
Verantwortlich bei Ogilvy: Gabriel Schuster & Judith Maurer (Konzept), Gabriel Schuster (Art Director), Judith Maurer (Text), Stephanie Lang (Executive Creative Director), Marcel Kohler (Produktion), Denis Klook (3D und Motion Design), Flurin Hardt (Beratung), Jonathan Schipper (Gesamtverantwortung), verantwortlich bei ASRA Stiftung Schweiz: Gaby Zimmerli. (pd/lol)

