"Mobile. In Touch with Digital Creation" heisst ein neues Förderprogramm von Pro Helvetia. Damit fördert die Schweizer Kulturstiftung Künstlerinnen und Künstler, die "das kreative Potential der digitalen Medien nutzen". Die digitalen Medien sind in der Schweiz weit verbreitet. Jeder zweite nutze ein Smartphone mit Touchscreen und Internet-Zugang, jede dritte einen Tablet-Computer, schreibt Pro Helvetia (PH) in ihrer Medienmitteilung vom Dienstag.
Die Entwicklung, immer und überall online zu sein, verändere nicht nur die Art zu kommunizieren, sie erweitere auch die künstlerischen Ausdrucksformen. Die Vizepräsidentin von Pro Helvetia, Anne-Catherine Sutermeister, eröffne deshalb am kommenden Freitag das Programm "Mobile. In Touch with Digital Creation", schreibt die Kulturstiftung. Gestartet wird "Mobile" im Rahmen des vom Bundesamt für Kultur (BAK) organisierten Symposiums "X Media Lab Switzerland" in Lausanne.
Ziel des bis Ende 2015 laufenden PH-Programms ist es, "dem interaktiven und transmedialen Kunstschaffen in der Schweiz Impulse zu verleihen und es in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen". Das Gesamtbudget des Programm beläuft sich auf 1,8 Mio. Franken. Eingebettet ist "Mobile" in den vierjährigen Schwerpunkt "digitale Kultur" von Pro Helvetia. (sda)

