Am Mittwoch startete ein neuer Teil der nationalen Kampagne zur Prävention von Cyberkriminalität «Und Sie? Hätten Sie ja gesagt?» zum Thema Fake-Shops. Die Polizeikorps der Schweiz und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) bündeln ihre Kräfte, um die Bevölkerung für diese Problematik zu sensibilisieren und Empfehlungen abzugeben, wie vermieden werden kann, Opfer solcher Machenschaften zu werden, wie es in einer Mitteilung der SKP heisst.
Seit 2019 führen die kantonalen, regionalen und kommunalen Polizeikorps in Zusammenarbeit mit der SKP eine nationale Präventionskampagne durch, mit der die Bevölkerung auf die Gefahren im Zusammenhang mit der Nutzung des Internets aufmerksam gemacht werden soll. Im Rahmen dieser Kampagne, die vier Jahre in Folge verlängert wurde, wurden zwölf Videoclips gedreht, drei davon im Jahr 2022. Der erste war dem Vorschussbetrug gewidmet, während sich der zweite mit Hass im Internet beschäftigte. Im Fokus des dritten Videoclips der diesjährigen Kampagne stehen Fake-Shops.
Dieser letzte Teil der Kampagne soll die Bevölkerung vor den Gefahren warnen, die mit dem Kauf von Waren auf Online-Marktplätzen verbunden sind. Einige dieser Marktplätze werden nur geschaffen, um potenzielle Käuferinnen und Käufer zu täuschen. Die Rede ist von gefälschten Onlineshops, die oft mit sehr attraktiven Preisen für besonders beliebte Produkte locken. Dabei existieren diese Waren in Wirklichkeit gar nicht. Internet-Nutzerinnen und -Nutzer, die dort eine Bestellung aufgeben, werden die gekaufte Ware also nie in die Hände bekommen oder bestenfalls defekte oder gefälschte Artikel erhalten.
Produziert wurden die Kampagnenfilme von Meylan Productions im Auftrag der Kantonspolizei Waadt und der SKP, wie es auf Anfrage heisst. Die Clips würden von vielen Polizeikorps über ihre eigenen Kanäle ausgespielt. (pd/cbe)

