26.01.2026

Kreisvier

In Interlaken ist jeder Tag «einmal im Leben»

Die Tourismusdestination zwischen Thuner- und Brienzersee hat eine neue Markenplattform erhalten. Mit dem Claim «Where once in a lifetime happens every day» positioniert sich die Ferienregion mit Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau als Ganzjahresdestination.
Kreisvier: In Interlaken ist jeder Tag «einmal im Leben»

Das Rebranding ist Teil der Strategie von Interlaken Tourismus, sich als Ganzjahresdestination zu positionieren. Die Basler Agentur Kreisvier entwickelte im Auftrag die neue Markenplattform, die den Claim «Where once in a lifetime happens every day» trägt und die Vielfalt des Erlebnisangebots in den Mittelpunkt rückt. Das Rebranding feierte vergangene Woche im Rahmen der Switzerland Travel Mart Winter Edition in Interlaken Premiere, heisst es in einer Mitteilung, die persoenlich.com exklusiv vorab vorliegt.

«Egal, zu welcher Jahreszeit, wie lange oder zum wievielten Mal man Interlaken besucht: Man erlebt jeden Tag unvergessliche Momente», wird Daniel Sulzer, CEO von Interlaken Tourismus, zitiert. Die Plattform fokussiere auf Vielfalt und Qualität des ganzjährigen Erlebnisangebots – vom Tourenskifahren und alpinen Klettern bis zu Erlebnissen wie Schnee anfassen, an Kühen vorbeiwandern oder im türkisblauen Brienzersee baden, die viele Gäste aus aller Welt in Interlaken zum ersten Mal erleben würden.

Das neue Logo besteht aus zwei Elementen: dem «Lake Cross» und der «Signature». «Hier verbinden sich Tradition, Schweiz und Interlaken auf kleinsten Raum zu einer starken und einzigartigen Marke», so David Lübke, Executive Creative Director von Kreisvier. Die «Signature» ist aus einer Bildmarke der Vergangenheit hervorgegangen und knüpft an Interlakens langjährige Tradition als Tourismusdestination an. Das «Lake Cross» mit seinem abgewandelten Schweizerkreuz unterstreicht die Schweizer Herkunft und verweist gleichzeitig auf die Lage zwischen Brienzer- und Thunersee. Die Farb- und Bildwelt orientiert sich an der Natur in und um Interlaken.

Die neue Marke wurde bereits an verschiedenen Online- und Offline-Touchpoints eingeführt. Weitere Arbeiten unter der neuen Plattform werden im Verlauf des Jahres folgen. Die neue Positionierung soll auch dazu beitragen, Besucherströme besser zu lenken und über das Jahr zu verteilen, wie es weiter heisst. (pd/cbe)

Credits

Verantwortlich bei Interlaken Tourismus: Daniel Sulzer (CEO), Markus Bolliger (Marketingleiter/Vizedirektor), Nicole Wenger (Direktionsassistentin & Business Development), Maren Stauber (Web & Social Media Manager), Lisa Spring (Manager Communication / Sustainability Manager) und das ganze Team von Interlaken Tourismus; verantwortlich bei Kreisvier: David Lübke, Michael Brauchli, Amaru Eslava, Anna Kapi, Giorgia Spina, Marco Weber (Kreation), Alex Hermann (Strategie), Manuel Bortolin, Imke Fichtner, Celine Kohler, Lorena Wissler (studio), Sandro Looser, Lisa Apolloni, Melsa Dogan, Désirée Fuchs, Chiara Ponti (Beratung), Alexandra Vatansever (Gesamtverantwortung); Film: Company Production.


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KOMMENTARE

Roland Hess (aka HERRHESS)
20.02.2026 09:32 Uhr
Ich muss Sie korrigieren, Herr Bräm. Leider wird dies im Artikel nicht erwähnt: Der Schriftzug basiert auf einem Werbeplakat aus den 30er Jahren von Alex Walter Diggelmann, der in der Region Interlaken aufgewachsen ist. Im Auftrag von Kreisvier durfte ich den historischen Schriftzug behutsam überarbeiten und in seiner Lesbarkeit optimieren. Von «Pinterest & Co.» kann also kaum die Rede sein – im Gegenteil: Die Verankerung in der lokalen Gestaltungsgeschichte könnte kaum authentischer sein. Mich würde interessieren, wie Sie den Brand mit diesem Hintergrund beurteilen.
Peter Bräm
26.01.2026 08:55 Uhr
Die Bildwelt ist gut, das Logo (Schweizerkreuz) aber einfach nur generisch und auf Pinterest schon dutzendfach gesehen. Das Man bei Schriftzug versucht eine Handschrift zu nutzend, finde ich jedoch den richtigen Ansatz – für eine «klassische» Reisedestination wie Interlaken ist das sicher passend. Jedoch fehlt mir auch da die Klasse und Heritage welche zum Beispiel Arosa oder St.Moritz in ihren Schriftzügen haben. Schade um die vergebene Chance, der Brand hätte definitiv mehr Potenzial.
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