Als erste Schweizer Stadt hat die Stadt Zürich die «Circular Cities Declaration» unterzeichnet, eine Kreislaufwirtschaftsstrategie beschlossen und ein entsprechendes Massnahmenpaket verabschiedet. Mit dem Ziel, Kreislaufwirtschaft zu fördern, plant Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) ein temporäres Angebot für Kreislaufwirtschaft zur Vermeidung und Verminderung von Abfällen auf dem Josefareal (ehemaliges Kehrrichtheizkraftwerk zwischen Hardbrücke und Viadukt). Das Angebot soll ab 2025 bis Ende 2028 in Betrieb sein.
Um dem Areal und dem neuen Angebot die nötige kommunikative Kraft zu verleihen, Awareness zu schaffen und Identifikation sowie Involvement zu erzeugen, suchte ERZ im Rahmen eines Pitchs eine Kreativagentur für die zukünftige Zusammenarbeit. Stuiq konnte das Auswahlverfahren für sich entscheiden und ist mittendrin in den Entwicklungen und Umsetzungen, wie es in einer Mitteilung heisst.
Die Aufgaben seien vielfältig: Neben dem Naming, Purpose und visuellen Auftritt steht vor allem die Kommunikation rund um das Kreislaufwirtschaftsangebot im Zentrum. Das ganze Areal soll zukünftig auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs werden – mit Gastro- und Verweilangeboten. Dazu plant ERZ zusammen mit Stuiq ein Opening in 2025 sowie Sensibilisierungsmassnahmen mit Informationsvermittlung.
Die Idee: Auf dem autofreien Josefareal sollen gut erhaltene Gegenstände weitergegeben und selten benötigte Artikel ausgeliehen werden. Zusätzlich gibt es Reparatur-Angebote für defekte Güter. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermeidung von Abfällen, damit die indirekten Treibhausgasemissionen gesenkt werden können.
Das temporäre Angebot ist laut Mitteilung neu und visionär. Ein Versuchsfeld, um neue Dienstleistungen im Bereich Kreislaufwirtschaft zu testen und weiterzuentwickeln. Geplant ist ein modulares Angebot, das sich während des vierjährigen Betriebs laufend ändern kann. ERZ wird für die verschiedenen Dienstleistungen mit Dritten zusammenarbeiten. (pd/cbe)

