08.09.2022

WOZ

Journalisten hinterfragen eigenen Imagefilm

Nach dem Launch der aufgefrischten Website präsentiert die Wochenzeitung einen Imagefilm. Darin wehren sich die Mitarbeitenden gegen zu werberische Formulierungen.
WOZ: Journalisten hinterfragen eigenen Imagefilm
Florian Keller, Co-Redaktionsleiter der WOZ, im Imagefilm der Zeitung. (Bild: Screenshot)

Vergangene Woche hat die Wochenzeitung (WOZ) über einen Relaunch der Website informiert. Nun lanciert das Medium einen Imagefilm.

Mit solch «neoliberalem Bullshit» hatten die WOZ-Redaktorinnen und Verlagsmitarbeiter also wirklich nicht gerechnet, als sie vor einer Filmcrew für einen Imagefilm der WOZ Auskunft geben mussten, heisst es in der Mitteilung dazu. «Ein Auftragsfilm, wie kontrovers kann das sein?», dürften sich die meisten gedacht haben, als sie sich freiwillig als Darstellerinnen und Darsteller ihrer selbst meldeten. Schöne Bilder aus dem Grossraumbüro an der Limmat, ein paar Fragen zum Redaktionsalltag, das war zu erwarten. Aber dann kam alles ganz anders, die Medienprofis des WOZ-Kollektivs gerieten für einmal ins Schwitzen.

Der Film sei der visueller Auftakt einer komplett überarbeiteten Firmenpräsentation der WOZ, die pünktlich auf den Relaunch von woz.ch live ging, schreibt die Zeitung weiter.

Verantwortlich für Idee & Konzept: Jovica, Aron Marty (Docyard GmbH); verantwortliche für Regie: Jovica; Kamera: Aron Marty; Produktion: Andi Bänziger (Docyard GmbH); Provocateur: Mario Hipleh; verantwortlich bei der WOZ: Claudia Gillardon, Uğur Gültekin, Camille Roseau. (pd/wid)



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