Rod hat für die SBB eine Kampagne gegen Littering lanciert. "Danke" heisst es auf den Plakaten, welche die Künstlerin Nora Fehr aus echtem Abfall kreierte. In einem Kurzfilm ist die Entstehung dokumentiert worden.
Mehr als 1200 Mitarbeitende der SBB entsorgen jeden Tag mehr als 100 Tonnen Abfall, 20 Tonnen Zeitungen, eine halbe Tonne PET und zehntausende Zigarettenstummel. Deshalb sollen die Reisenden zum Thema Littering sensibilisiert werden, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag. Grössere Abfälle sollen aus dem Zug mitgenommen und im Abfallkübel auf dem Perron entsorgt werden, Zigarettenstummel im Aschenbecher ausgedrückt statt ins Gleisbett geworfen werden.
Alle Plakate wurden aus echtem Abfall kreiert. Mit dem Slogan "Danke" begegnet man den Kunden nicht mit dem Mahnfinger, sondern mit einer herzlichen Botschaft.


Neben Plakaten, eBoards und Anzeigen für die Pendlerpresse wurden für die Kampagne auch interaktive Massnahmen eingesetzt. So wurde in den grössten Bahnhöfen der Schweiz mit Mülleimern kommuniziert, die es lautstark und musikalisch verdankten, wenn ein Passant etwas darin entsorgt hatte.
In Basel machte ein Plakat mit PR-Wirkung auf das Thema aufmerksam und lud die Passanten dazu ein, mit ihrer Zigarette das Werbemittel zu kreieren. Ganz einfach, indem der Zigarettenstummel statt ins Gleisbett geworfen auf der klebenden Oberfläche des Plakats entsorgt wurde.
Verantwortlich bei SBB: Jan-Hendrik Völker-Albert (Gesamtverantwortung), Michael Naef (Projektleitung), Christian Fricker, Marco Serratore; verantwortlich bei Rod Kommunikation: Nora Fehr (Installation), Julien Vonier (Fotografie). (pd)

