Schon seit 2016 beschäftigt man sich in der Stadt St. Gallen intensiv damit, wie dem Strukturwandel und dem veränderten Einkaufsverhalten in der Innenstadt wirksam begegnet werden kann, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.
Neben unterschiedlichsten Massnahmen entwickelte das «City Management Board», ein Schulterschluss aus ProCity, Gewerbe Stadt St. Gallen, Gastro Stadt St. Gallen, Hotellerie St. Gallen-Bodensee, St. Gallen-Bodensee Tourismus und Standortförderung Stadt St. Gallen, nun eine erste gemeinsame Kommunikationskampagne. Die Kampagne verfolgt das Ziel, die Besucherfrequenz in St.Gallen zu erhöhen, indem sie die Innenstadt als besonders lebendiges und attraktives Einkaufs- und Aufenthaltserlebnis der Ostschweiz präsentiert.
«Gerade nach dem ‹Corona-Lockdown› stehen wir vor noch grösseren Herausforderungen und sind auf Gäste, Besucherinnen und Besucher sowie Kundinnen und Kunden angewiesen. Aus diesem Grund ist unser Schulterschluss und die Kampagne noch dringlicher», lässt sich Samuel Zuberbühler, Leiter Standortförderung der Stadt St.Gallen, in der Mitteilung zitieren.
Heiligsprechung des Alltags
Die identitätsstiftende Kampagne unterstreicht mit emotionalen Bildern von städtischen Alltagssituationen die Vielfalt der St. Galler Innenstadt. Dabei bildet «Sankt» die Klammer um alle Kommunikationsmassnahmen und streicht mit entsprechenden Wortkombination Einzigartigkeiten der Gallusstadt heraus. Bei bestimmten Anwendungen und Animationen wird ganz auf Bilder verzichtet und nur mit Wortspielen operiert.
«Als waschechte Ostschweizer lag es uns am Herzen die Eigenheiten von St. Gallen mit Selbstbewusstsein und einer Prise Humor zu transportieren», so Roman Burch, Partner der St. Galler Kommunikationsagentur Forb. Teil der Kampagne ist die Landingpage meine-stadt.sg, die mit konkreten Ideen für einen Besuch in St. Gallen inspiriert. Die Kampagne wird Anfang Juni breit ausgerollt. Bespielt werden soziale Medien, Tagesmedien, Plakate sowie Screens im öffentlichen Verkehr. Weiter ist eine Beflaggung der Innenstadt und das Bespielen von Schaufenstern geplant.
Die Kommunikationsoffensive wird zusätzlich durch lokal verankerte Partner-Unternehmen getragen und gestärkt. So sind zum Beispiel die Brauerei Schützengarten, die Mobiliar St. Gallen, die St. Galler Stadtwerke, die Raiffeisenbank St. Gallen, die Acrevis Bank St. Gallen und weitere Firmen mit massgeschneiderten Sujets Teil der Kampagne und tragen zur Vielfalt bei.
Verantwortlich beim City Management Board St. Gallen: Samuel Zuberbühler (Leiter Standortförderung Stadt St. Gallen), Laura Cortese (Stv. Leiterin und Projektleiterin Standortförderung St.Gallen), Thomas Kirchhofer (Direktor St. Gallen-Bodensee Tourismus), Tobias Treichler (Vizedirektor / Leiter Marketing und Kommunikation St. Gallen-Bodensee Tourismus), verantwortlich bei Forb: Roman Burch, Oliver Forrer (Partner), Klemens Vetsch, Elena Freydl (Design). (pd/lol)


