13.06.2013

Employer Branding

Schweizer Banken nicht mehr attraktiv genug

Universum Swiss Student Survey 2013 zu Jobpräferenzen veröffentlicht.
Employer Branding: Schweizer Banken nicht mehr attraktiv genug

Universum befragt jährlich weltweit über 550’000 Studierende und Young Professionals zu ihren Jobpräferenzen, Karrierevorstellungen und Kommunikationsvorlieben. Der Spezialist für Employer Branding veröffentlicht heute das Top-100-Ranking der attraktivsten Arbeit­geber der Schweiz, das auf der landesweit grössten Umfrage unter mehr als 10’000 Studierenden diverser Fachrichtungen basiert. 

In der Kategorie Business sind die Gewinner Nestlé und Google, wie es in einer Pressemitteilung heisst. Beide konnten ihre Spitzenpositionen aus dem Jahr 2012 mühelos verteidigen. Die UBS und CS reihen sich zwar wieder in die Top 5 ein, die prozentualen Verluste der Grossbanken – rund 5 Prozent gegenüber Vorjahr – kommen allerdings einem Paradigmenwechsel gleich. Unter den Gewinnern bei Professional Services machte Ernst & Young den grössten Sprung von Platz 10 auf Platz 5. Auch PwC profitierte von der Beliebtheit der Branche und erreichte den 7. Platz.

Überraschung bei Studierenden von Ingenieurwissenschaften
ABB und Siemens belegten wie 2012 die Plätze 1 und 2 bei den angehenden Ingenieuren. Für die grosse Überraschung sorgte die SBB, die den 3. Platz erobern konnte. Generell werden Staatsbetriebe als Arbeit­geber immer attraktiver. Gemäss Yves Schneuwly, Country Manager Switzerland bei Universum, könne Jahr für Jahr eine Zunahmen beim Wunsch nach Jobsicherheit und Work-Life-Balance verzeichnet werden. Dies seien sicherlich Attribute, die man Bund und Kanton zuschreibe. Zudem hätte die ehemaligen und aktuellen Staatsbetriebe dank der Digitalisierung ihr vermeintlich verstaubtes Image abgelegt, heisst es von Seiten Schneuwly's.

Die beliebteste Branche bei den befragten Ingenieuren ist und bleibt allerdings Energie. Alpiq und Axpo konnten am deutlichsten profitieren. Zu den "Highest Climbers" gehörten in diesem Jahr Losinger und Georg Fischer. Beide Unternehmen konnten ihre Rankings um 20 Plätze verbessern.

Naturwissenschaftler mit alten und neuen Lieblingen
Die Gewinner bei den Naturwissenschaften verändern ihre Leaderpositionen nur minimal: Novartis auf Platz 1, Roche auf Platz 2. Auf Platz 3 hat sich Cern positioniert und Nestlé auf den 4. Platz verwiesen. "Highest Climber" in der Kategorie Natural Science ist die UBS. Die Grossbank rückte von Platz 21 auf Platz 8 vor. Auch die SRG und die ABB zogen in der Beliebtheit nach und konnten ihr Ranking deutlich verbessern. 

Top 10 der attraktivsten Arbeitgeber nach Meinung von 10’094 Studierenden (Vgl. mit 2012): 

 
Ranking bei Rechtswissenschaften 
Die Favoriten bei den angehenden Juristen überraschen, da es insgesamt nur 10 Kanzleien unter die besten 50 Arbeitgeber schaffen. Die übrigen Positionen werden von Firmen aus anderen Branchen besetzt.

ICT-Branche als Talentmagnet 
Der Hype um die Telekommunikationsbranche scheint bei IT-Studierenden ungebrochen: Die Swisscom legte um mehr als 2 Prozent der Stimmen zu und baute den 4. Platz somit deutlich aus. Beliebtester Arbeitgeber blieb Google mit annähernd zwei Dritteln der Stimmen. Mit dem höchsten Neueinstieg bei den Rankings ist Zühlke Engineering auf Platz 27 zu finden. In die Liste der Aufsteiger reihten sich 2013 die Migros, Hilti und die Schweizerische Post ein. (pd)

 

 

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