23.06.2016

Pikka

Signaletik für Schulprovisorium

Mit niedrigem Budget setzte die Agentur ein Signaletikkonzept für das Bildungszentrum Uster um.
Pikka: Signaletik für Schulprovisorium
Die nüchterne Containerburg optisch aufwerten: Die Signaletik für das Bildungszentrum Uster. (Bild: zVg)

Im neuen Bildungszentrum Uster BZU werden ab 2019 Gymnasium, Berufsbildung und Weiterbildung vereint. Das Hochbauamt des Kantons Zürich beauftragte Pikka mit der Entwicklung eines präg­nanten Signaletikkonzepts für das Schulraumprovisorium während der Umbauphase.

Die Containerüberbauung umfasst 268 Container und wird für rund drei Jahre als Schulraum­provisorium genutzt. Die Herausforderung bestand mitunter darin, mit niedrigem Budget ein überzeugendes Signaletikkonzept umzusetzen, schreibt Pikka in einer Mitteilung. Der Fokus bestand darin, die architektonisch nüchterne Containerburg freundlich aufzuwerten. Während inhaltlich mit Icons auf den Zusammenschluss der verschiedenen Bildungswege Bezug genommen wird, wird formal die Thematik der modularen, temporären Bauweise aufgegriffen, heisst es in der Mitteilung weiter. Als Träger für Wegweiser und Eingangskennzeichnung hat Pikka ein modulares System aus SBB­ Rahmen vorgeschlagen.

50 Piktogramme wurden entworfen, um plakativ die Containerflächen der Durchgänge und Stirn­ flächen der Arealzugänge zu bespielen. Das leuchtende Orange belebt die grauen Wände des Containerbaus. Bepflanzte, wiederverwertbare SBB­Rahmenelemente im Hof dienen gleichzei­ tig als Träger von Beschriftung sowie Sitzgelegenheit und ermöglichen zudem eine willkommene Begrünung des Hofes. Die einfarbige Stencil­-Ästhetik zieht sich konstant durch alle schriftlichen und bildlichen Gestaltungs­ und Informationselemente durch. (pd)


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