Nach der Kasachstan-Affäre rund um Christa Markwalder will die Politik nun handeln. Thomas Minder spielt mit dem Gedanken einer Volksinitiative. "Es ist nur eine Frage der finanziellen Mittel. Wenn ich 300'000 Franken hätte, würde ich der Bundeskanzlei noch heute einen Initiativtext zur Vorprüfung einreichen", sagte der Vater der Abzocker-Initiative am Mittwoch gegenüber der NZZ.
Minder hat bereits konkrete Vorschläge: So sollen Parlamentarier zwar weiterhin zwei Bundeshaus-Badges vergeben können, jedoch nur noch an Familienmitglieder oder persönliche Mitarbeiter. PR-Agentur müssten also draussen bleiben. Der Schaffhauser Ständerat will auch, dass sich Tages-Lobbyisten nicht mehr alleine im Bundeshaus bewegen dürfen. (NZZ/nb)

