13.03.2020

Avarel Studios

Wie sich die Wege mit den Rettern kreuzen

Die Aargauer Filmproduktionsfirma hat einen Pitch gewonnen und den neuen Unternehmensfilm von Schutz & Rettung Zürich realisiert. Dieser erzählt die Geschichte einer Familie. «Die Dreharbeiten waren sehr aufwendig», so Geschäftsführer David Henzmann.
Avarel Studios: Wie sich die Wege mit den Rettern kreuzen
Die Filmcrew von Avarel Studios war immer mit zwei bis sechs Personen vor Ort. (Bilder: zVg.)
von Christian Beck

Der neue Unternehmensfilm von Schutz & Rettung Zürich erzählt die Geschichte einer Familie, die in ihrem Alltag verschiedentlich den Weg mit den Rettern kreuzt. Realisiert wurde der fast elfminütige Film von der Filmproduktionsfirma Avarel Studios aus Würenlingen. Schutz & Rettung Zürich (SRZ) organisierte 2017 einen Pitch, an dem dutzende Produktionsfirmen teilnahmen. Von allen wurden nach Einreichung eines Konzeptes drei Favoriten ausgewählt, Avarel Studios ging als Gewinner hervor.

«Unsere Idee war, die ganze Geschichte umzukehren und eine Story zu entwickeln, welche sich aus Sicht der Bevölkerung abspielt – im Stil von: ‹Die Wege kreuzen sich› zwischen den Protagonisten und Schutz & Rettung Zürich», so David Henzmann, Geschäftsführer der Avarel Studios auf Anfrage von persoenlich.com. Das Ziel sei gewesen, den grössten Teil der Bereiche von Schutz & Rettung zu präsentieren, ohne die Organisation als zu grosse Heros darzustellen. «Vielmehr sollten die Mitarbeiter von SRZ menschennah wirken.»

David Henzmann

Henzmann hat das ganze Projekt geleitet und in den meisten Fällen auch Regie geführt. «Ich selbst bin Unteroffizier bei der Feuerwehr und Kompaniekommandant im Zivilschutz. Das hat uns und Schutz & Rettung bei den Vorbereitungen sehr geholfen.» Das technische Wissen hatte Henzmann somit in vielen Bereichen des Films auch aus Sicht des Kunden.

Die Dreharbeiten seien sehr aufwendig gewesen, fanden diese doch an aussergewöhnlichen Orten statt – wie auf dem Gelände des Flughafens Zürich oder an der Streetparade. «Wir haben ein Haus gezielt und überwacht im Rahmen einer Einsatzübung angezündet, um gute Bilder zu erhalten. Die Filmcrew war immer mit zwei bis sechs Personen auf dem Filmset», so Henzmann. Die Schauspieler seien im Voraus gecastet und sorgfältig ausgesucht worden. «Die Familie ist auch im realen Leben eine Familie.»

Für die Produktion eines solchen Filmes braucht es viel Equipment. «Wir sind in der bequemen Lage, selbst auf einen grossen Pool an Produktionsmaterial zurückgreifen zu können», sagt Henzmann weiter. Auch die ganze Post-Produktion sei inhouse gemacht worden. Avarel Studios hat 15 Festangestellte, 400 Quadratmeter Studiofläche und zehn Fahrzeuge.



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